Wie Sie auch ohne Eigenkapital mit Immobilien stattliche Gewinne realisieren können

Zwei meiner Immobilien habe ich mit dem Wissen, den Tipps und den Ratschlägen aus diesem 142-Seitigen Bericht eines langjährigen Immobilien-Tycoons erwerben können.

Er beschreibt darin unterhaltsam in einem leicht zu lesenden Stil, mit welchen Strategien er im Laufe der Zeit mehrere Immobilien welweit auch komplett ohne Eigenkapital erworben und zum Teil sogar für über eine Million verkauft hat.

Angefangen bei Null arbeitete er sich beharrlich und zielstrebig immer weiter vorwärts. Für einen lächerlichen Betrag bekam er mehrere Ferienhäuser an einem kleinen See, und auch eine Villa über dem Hafen von Singapur konnte er zu einem Spottpreis kaufen.

Für Jedermann nachvollziehbar und auch leicht nachmachbar beschreibt er seine Vorgehensweisen. Wie man beginnt und auf was man achten muss. Wie man sich ohne Kosten das erforderliche Wissen und das nötige Know-how aneignen kann, um als Profi am Markt nicht nur mitmischen zu können, sondern auch ein Schnäppchen nach dem anderen machen zu können.

Haben sie auch vor einiger Zeit in einer dieser Auswanderungs-Dokus gesehen, wie sich ein Ehepaar aus Deutschland in Schweden ein 10 Hektar großes Stück Land (mit eigenem Wald) und einer alten Dorfschule für nur 2.500,– Euro gekauft hat?

Ich konnte es kaum glauben. Für einen solch geringen Betrag so viel Land, und noch dazu eine riesige Behausung.

Und genau dieses Wissen, wie auch Sie an sehr interessante Immobilien und Ländereien zu einem Bruchteil des Preises kommen, wird in diesem Erfahrungsbericht (der eigentlich eine Anleitung im Unterhaltungsstil ist) vermittelt.

Dabei behandelt er genauestes Hintergundwissen, scheinbare Nebensächlichkeiten (die sich jedoch als extrem wichtig herausstellen), Fallstricke, notwendige Eigenschaften, und auch Schritt-für-Schritt-Anleitungen wie z.B. die Vorgehensweise, um einen Kredit in beliebiger Höhe auch ohne Bonität zu bekommen.

Auch Hinweise auf Hintertürchen (legale und auch weniger legale, vor den Letzteren warnt er ausdrücklich, behandelt sie jedoch im Rahmen der Aufklärung des Lesers) fehlen genau so wenig wie ausführliche Listen und Planungsvorlagen.

– Wie geht man mit den finanziellen Anforderungen um, wie mit den gesetzlichen?
– Wie macht man richtige und zum Ziel führende Angebote?
– Wie bereitet man sich richtig vor?
– Wie arbeitet man mit Optionen?
– Wie funktioniert eine 100 % Finanzierung?
– Wie bekommt man den Verkäufer dazu, dass er meine Immobilie finanziert?
– Wie verhindert man, in eine Falle zu tappen?
– Wie entkommt man der Haftung?
– Wie macht man die richtige Werbung?
– Wie nutzt man die 5 % Regel für sich?
– Welches einfache Buchhaltungssystem hat sich in der Praxis als das Beste herausgestellt?
– Welche speziellen Situationen gibt es und wie geht man damit richtig um?
– Wie unterstützt mich die Inflation?
– Pläne und Genehmigungen – was ist zu beachten?

Alle diese Fragen werden sehr ausführlich sowie tiefgründig behandelt und beantwortet. Darüber hinaus werden aber auch Randthemen nicht nur gestriffen, sondern ebenfalls ausführlich behandelt. Der Leser wird über Denkfehler und Nischenwissen informiert und erhält als Komplettpaket alle Informationen, die er jemals benötigen wird.

Im Folgenden finden Sie das Inhaltsverzeichnis:

1. Wie alles beginnt 4
2. Die richtige Mentalität 7
3. Eigenartig denkende 11
4. Wie man finanziell unabhängig wird 14
5. Die Börse – Ein Spiel für Dumme? 18
6. Wie man von der Rezession profitiert 20
7. Sie und Ihr Banker 31
8. Vorbereitung auf Ihre erste Investition 38
9. Der Kauf gepfändeter Immobilien 48
10. Kaufen ohne Geld 62
11. Wie findet man Super-Deals? 89
12. Wie man organisiert 104
13. Wie man richtig verhandelt 131
14. Die „magische“ Frage 135
15. Wie man mit Problemmietern umgeht 141
16. Partnerschaften können reich machen 148
17. Inflation kann reich machen 156
18. Tips für Immobilien-Gewinner 162
19. Neue Wege 172
20. Lese- und Nachschlageliste 180

Hier folgt nun eine ziemlich ausführliche Leseprobe aus diesem Bericht:

„Was ist finanzielle Unabhängigkeit? Für mich bedeutet es, Arbeit zu
haben, die ich nicht hasse, zu leben, wo ich will, ohne auf Geld achten zu
müssen und mit Menschen zusammen zu sein, die ich liebe, anstatt bei
jemandem sein zu müssen, weil ich mir eine Trennung nicht leisten kann.

Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet, sich keine Sorgen um Miete,
Haushaltsgeld oder Zahnarztrechnungen zu machen. Es heißt, sich
leisten zu können, was man braucht – etwas Luxus eingeschlossen – und
das alles, ohne ein Lohnsklave zu sein.

Ein anderes Wort dafür? – Freiheit! Für manche Menschen bedeutet
finanzielle Unabhängigkeit Hauspersonal, eine Villa in Monte Carlo und
einen Rolls-Royce zu haben. Meiner Meinung nach ist das nicht Freiheit,
sondern Show. Diese Dinge sind unnötig und beginnen, Sie zu diktieren.

Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Finanzielle Unabhängigkeit kauft Sie
von langweiliger Arbeit los, kauft Freizeit, die Möglichkeit zu reisen, zu
lesen, zu schreiben, Dinge zu erfinden oder was immer Sie tun wollen.

Politische Freiheit, wie wir sie haben, ist nett. Man kann seinem
Abgeordneten schreiben, sich beschweren, ihn sogar beschimpfen. Ich
würde diese Möglichkeiten nicht missen wollen.

Aber was ist das wert, wenn Sie in Ihrer Tretmühle stecken und ums tägliche Überleben
kämpfen? In diesem Bericht werde ich Sie lehren, mit dem Einsatz Ihrer
ganzen Kraft und Ihrer gesamten Freizeit maximalen Erfolg zu haben und
wohlhabend zu werden.

Mit sehr viel Aufwand können Sie Ihr erstes Geschäft innerhalb von zehn
Tagen abgeschlossen haben. Ein gutes Geschäft bringt mehr, als Sie in
zehn Jahren als Lohnsklave sparen können. In einigen Monaten, wenn
Sie eingearbeitet sind, können Sie schon ein bis zweimal pro Woche
„zuschlagen“.

Mit dem Rest können Sie komfortabel leben, natürlich ohne
Haus in Monte Carlo, Personal oder Rolls-Royce. Für Luxus brauchen Sie
ein zusätzliches Einkommen.

Diese Überlegungen müßten Sie überzeugt haben, daß konstantes
Investieren in Immobilien das Sicherste ist. Minimales Risiko, maximaler
Gewinn. Gute Immobiliengeschäfte brauchen am wenigsten Kapital und
Zeit. Wenn Sie zu den Lohnsklaven gehören, sehen Sie vielleicht nicht,
warum es immer schwieriger wird, zu sparen oder auch nur mit Ihrem
Geld auszukommen – und das, obwohl Sie hart arbeiten und sogar
gelegentlich eine Gehaltserhöhung bekommen. Wahrscheinlich haben Sie
sogar den Eindruck, daß Ihr Lebensstandard sinkt. Damit haben Sie recht.

Es ist so. Ein kleines Rechenbeispiel wird das verdeutlichen:

Nehmen wir an, Sie verdienen 20.000 $ pro Jahr. Dafür bezahlen Sie ca.
34% an Steuern, also etwa 6.800 $, Ihnen bleiben 13.200 $. Nehmen wir
weiter an, Sie bekommen im folgenden Jahr keine Gehaltserhöhung, die
Inflation hat aber die Preise um 5% erhöht.

(Derzeit ist die Inflationsrate zwar unter 5%, aber in den letzten Jahren
erhöhte sie sich konstant und dieser Trend wird sich unzweifelhaft
fortsetzen.)

Das bedeutet, daß Sie für alles (Kaffee, Brot, Miete usw.) mehr bezahlen
müssen. Umgerechnet sind Ihnen also von Ihren 13.200 $ nur mehr
12.540 $ reale Kaufkraft geblieben.

Ein zweites Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie hätten im 2. Jahr eine
Gehaltserhöhung von 1.000 $ auf 21.000 $ bekommen. Aber siehe da! In
den meisten Ländern erhöht sich auch der Steuersatz; sagen wir von 19%
auf 24%. Von den 21.000 $ bleiben 13.440 $. Beziehen wir die 5%ige
Teuerungsrate mit ein, steht Ihre Kaufkraft bei etwa 12.770 $. Es ist
beinahe so, als ob Sie verlieren, gleichgültig, ob Sie eine Erhöhung
bekommen oder nicht.

Bei diesen Rechnungen sind versteckte Steuern wie Mehrwertsteuer,
Mineralölsteuer, Getränkesteuer, usw. noch nicht berücksichtigt. Auf diese
Art zieht Ihnen der Staat das Geld fast unmerklich aus der Tasche.
Achten Sie auf Erhöhungen in diesen Bereichen; es sind die Lieblinge der
Politiker.

Man könnte der Meinung sein, daß wir zu Tode besteuert werden.
Manche unserer Landsleute sind darum zu Steuerverweigerern geworden
und gehen lieber ins Gefängnis, als zu bezahlen. Lösung ist das auch
keine, denn der Staat erhöht höchstens die Steuern, um den größeren
Finanzbedarf im Strafvollzug abdecken zu können. Was also tun?

Ich denke, daß die beste Möglichkeit, der Steuer zu entkommen, das
Investieren in ausgesuchte, profitable Immobilien ist, und das aus
mehreren Gründen. Zum Einen gibt es in diesem Bereich noch
Steuerschlupflöcher. Zum Zweiten steigen Immobilien gerade durch
Steuern und Inflation konstant im Wert. Drittens sind die meisten Politiker
selbst (Groß-)Grundbesitzer und werden daher die Steuern auf
Grundbesitz oder Häuser nicht ins Unermeßliche wachsen lassen.

Werfen wir einmal einen Blick auf das Leben eines durchschnittlichen
Herrn Meier. Er arbeitet seine acht Stunden am Tag, nach dem
Abendessen sitzt er mit seiner Familie vor dem Fernseher und das ist
alles, wozu er Energie aufbringt. Die Wochenenden vergehen so schnell,
daß er nie einen Finanzplan für sein weiteres Leben erstellt.

Warum auch? Er fühlt sich sicher in seinem Beruf und das ist er auch – vielleicht
für 20 oder 25 Jahre. Was aber, wenn er seinen Job verliert? Wenn er
noch keinen Pensionsanspruch hat? Es gibt keine Sicherheit in der Arbeit
für jemand anderen. Selbst wenn unser Herr Meier seine Zeit bis zur
Pension abarbeitet, lebt er statistisch nach seiner Pensionierung nur noch
zwei Jahre. Die staatliche Pension ist aber nicht ausreichend für ein Altern
in Würde. Sie zahlen Jahr für Jahr mehr in die Kassen ein, und was Sie
zurückbekommen, ist inflationsgeschwächtes Geld. Das ist sicher keine
gerechte Vergeltung für jahrelange Arbeit.

Wer spart, um in seinem Alter komfortabel leben zu können, entscheidet
sich meist für eine Bank, der er sein Geld anvertraut. Natürlich bekommt
man dafür Zinsen, aber Steuer und Inflation lassen nicht viel vom Ertrag
übrig. Sie können dabei sogar effektiv verlieren.

Auch bei Versicherungen heißt es: Vorsicht! Nach dem Abzug der
Steuern verlieren Sie oft bis zu 1% vom Kapital. Um Geld anzulegen, gibt
es auch Investment-Fonds, die von Immobilienmaklern oder
Baugesellschaften angeboten werden. Das sieht hübsch aus, mit
Hochglanzbroschüre von einem smarten Verkäufer präsentiert, aber es
sieht eben nur so aus. Die wenigsten dieser Fonds bringen Gewinn.

Es gibt natürlich auch einige Wenige, die langfristig Profit machen. Aber
was andere mit Ihrem Geld machen, sind kleine Fische gegen das, was
Sie selbst damit tun können. Ein durchschnittliches Immobiliengeschäft
bringt 300% Ertrag im Jahr. Die besten Geschäftsleute bewerben auch
kein sicheres Geschäft ;das erledigen sie mit ihrem eigenen Geld.

“Fremdgeld” wird nur für riskante, unsichere Geschäfte gebraucht.
Aber es gibt Möglichkeiten. Die besten Deals können Sie machen, wenn
der Markt eher ruhig oder unsicher ist. Das eröffnet Chancen. Sehen Sie
sich die Entwicklung der Geschäftswelt in den letzten 300 Jahren an.

Was hat immer Profit gebracht? Häuser und Wohngelegenheiten in der
mittleren bis unteren Preisklasse. Bis zum Ende dieses Berichts werden
Sie verstehen und gelernt haben, was den Reiz der Immobilie ausmacht.

Ich werde Sie auf dem Weg zu Ihrer ersten Investition begleiten.
Bevor Sie aber in die finanzielle Unabhängigkeit starten, werfen wir noch
einen Blick auf etwas, was Sie lieber lassen sollten.

Viele Menschen behaupten, daß die Börse ein schlechtes Geschäft ist,
weil sie dort ihr letztes Hemd verloren haben. Andere hoffen auf „Glück“.

Die Wahrheit ist, daß mehr als die Hälfte aller Börsenspekulanten ihr
Vermögen in einigen wenigen Jahren los ist. Von der restlichen Hälfte
verdienen die meisten nur so viel, daß die Inflationsrate ausgeglichen ist.

Für lange Zeit war die Börse in Tokio eine Ausnahme. Nahezu alle Aktien
dort schienen 20-30% Gewinn zu machen. Aber man darf sich gerade bei
Börsengeschäften nicht an der Vergangenheit orientieren; genausowenig,
wie man Auto fahren kann, indem man nur in den Rückspiegel sieht.

Grundsätzlich ist es so, daß Profis dann verkaufen, wenn alle Welt kauft,
und wenn der Markt nachgibt, dann kaufen Gewinner.

Sie werden sich zu Recht fragen, wie ich dann auf den Titel für dieses
Kapitel gekommen bin. Tatsache ist, daß man sich auf diese einfache
Regel eben nicht verlassen kann – es ist die Kunst des richtigen
Zeitpunkts, die den Unterschied zwischen „etwas verdienen“ und
Reichtum ausmacht.

Trotzdem gibt es ein paar Regeln. Meine Strategie wäre:

1) Niemals Grundbesitz verkaufen, um in Aktien zu investieren, lieber die
Immobilien beleihen. Halten Sie Aktienbesitz geheim, wenn nötig,
verwenden Sie einen anderen Namen oder gehen Sie in ein anderes
Land.

2) Das Signal für ein Investment an der Börse ist

a) Sie können Kapital zu einem garantierten, niedrigen Zinssatz
leihen,

b) Aktien garantieren einen mindestens doppelt so hohen Ertrag wie
Ihre Immobilien.

Nur wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, würde ich an die Börse
gehen. Alle Empfehlungen, die bisher gegeben wurden, gelten nur dort,
wo Immobilien einen bevorzugten Status genießen, d.h. staatlich wenig
geregelt und relativ schwach besteuert sind. Sobald staatliche Kontrolle
oder Steuern stark zunehmen, würde ich in Anderes investieren: Gold,
Silber, Aktien, Antiquitäten, Kunst o.ä. und mir ein neues,
vielversprechendes Betätigungsfeld suchen – vielleicht in einem anderen
Land.

Sie werden sich vielleicht sagen: „Haben Sie eigentlich
schon von der Rezession gehört? Wissen Sie, daß Immobilien fallen? Wie
soll man da Millionen machen?“ Zu Ihrer Beruhigung: ich habe davon
gehört.

Werfen wir einen Blick in die Vergangenheit. Wenn Sie vor zehn Jahren
im Besitz von 500.000 $ gewesen wären, hätten Sie von diesem Geld in
einer durchschnittlichen Stadt fünf Einfamilienhäuser erwerben können.

Heute, zehn Jahre später, bekommen Sie für dieselben 500.000 $ nur
noch ein solches Haus. Selbst während der schlimmsten Depression, die
die Vereinigten Staaten jemals erlebt haben (1929-1935), stiegen die
Mieten für Billigwohnungen von ca. 10$ auf 14$. Warum? Die Menschen
konnten oder wollten sich die teuren 40$ – Apartments nicht mehr leisten
und zogen in günstigere Wohngegenden.

Billig- und Substandardwohnungen machten sich gut in diesen Tagen – im
Gegensatz zu teuren Apartmenthäusern. Leute, die damals in die
falschen Immobilien investierten, verloren viel Geld. Man kann natürlich
auch in diesem Geschäft bankrott gehen, nicht aber, wenn man intelligent
an die Sache herangeht.

Es ist eine Tatsache, daß Immobilien im Moment fallen; das ist genau der
richtige Zeitpunkt, um einzusteigen, bevor die Preise wieder hinaufgehen.
Was macht mich so sicher, daß die Preise hinaufgehen werden?

Erstens, wenn Sie eine Immobilie unter dem Marktpreis kaufen, können
Sie auch in Rezessionszeiten nicht verlieren. Wenn Sie Ihr Geld zurück
wollen, brauchen Sie nur zum offiziellen Marktwert verkaufen. Zweitens
sind in den letzten 300 Jahren Immobilien – von kurzen Unterbrechungen
abgesehen – immer im Wert gestiegen. Drittens: wer waren seit dem
Mittelalter immer die Reichen? Doch immer die Landbesitzer. Aus diesen
Gründen wird ein Gewinner immer versuchen, Land und Häuser zu
besitzen.

Natürlich gibt es Rückschläge im Leben jedes Geschäftsmannes. Wie soll
man mit ihnen umgehen?

Wenn eines Ihrer Angebote abgelehnt wird, seien Sie nicht enttäuscht.
Sagen Sie sich:“ Heute hätte ich 20.000$ verdienen können. Wenn jedes
zwanzigste Geschäft abgeschlossen werden kann, bin ich heute um
1.000$ klüger geworden. Das ist auch schon etwas für einen Vormittag.“

Wenn Sie es schaffen, positiv über „Fehlschläge“ zu denken, werden Sie
die nötige Energie für die nächsten Abschlüsse sparen, anstatt sie sinnlos
für Ärger zu verschwenden. Nehmen Sie das Leben so leicht wie möglich,
und Sie werden nicht so schnell an Bluthochdruck oder
Magengeschwüren leiden. Denken Sie vom Leben wie von einem Spiel
und nehmen Sie Geld nicht wichtiger als Spieljetons.

Welche Dinge haben Sie früher belastet? Nicht Mannschaftskapitän im
Fußballteam zu sein? Frisch verliebt einen „Korb“ bekommen? Wie
schrecklich haben Sie sich damals gefühlt! Heute können Sie darüber
lächeln. Beschleunigen Sie das und lachen Sie sofort über Ihre Probleme.

Mein Vater kannte einen Mann namens Joe Garibaldi (Name geändert).

Im Alter von 11 Jahren arbeitete er an einem Zeitungsstand. Zwanzig
Jahre später besaß er bereits eine Kette von Kiosks. Als er im Alter von
31 Jahren wohlhabend genug war, ließ er eine Frau aus seiner
Heimatstadt kommen. Sie fühlte sich wohl und war die reichste Frau in
der Nachbarschaft. Um 1929 belieh Joe alles, was er besaß, und
investierte in Aktien. Dann kam der Crash.

Das Jahr 1931 sah ihn an seinem alten Zeitungsstand Nr.1. Viele hatten
damals Selbstmord begangen, aber Joe reagierte wie ein Gewinner. Er
betrachtete Geld wie Jetons und begann einfach ein neues Spiel. Joes
Frau hatte nicht seine Sicht der Dinge,sie wurde verrückt. Ein paar Jahre
später war Joe wieder ganz oben.(Die zweite Million macht sich schneller
als die erste.)

Der Millionen – Unterschied

Gewinner haben immer Ziele. In manchen Wochen sind die Fortschritte
groß, in anderen läuft alles falsch. Aber keine Ziele zu haben, ist wie im
Dschungel ohne Landkarte umherzuirren. Ziele müssen gesetzt, ein Plan
aufgestellt werden, um Ihrem Leben eine positive Richtung zu geben.
Jedes Ziel ist besser als keines.

Finanzielle Unabhängigkeit als Ziel und die Entscheidung, alles dafür
Nötige zu tun, sind die besten Voraussetzungen für Sie und Ihre Millionen.

Lassen Sie mich Ihnen eine Geschichte erzählen. Als ich Clara traf, war
sie gerade erfolgreich im Suppengroßhandel eingestiegen und hatte
einige neue Sorten auf den Markt gebracht. Sie machte damit etwa
50.000 $ im Jahr. 12 Monate später hatte sie sich von den drei
Eigentumswohnungen, die sie sich angesehen hatte, eine gekauft und
bezogen. Beim Verkauf hätte sie kaum Profit gemacht. Heute verdient sie
etwa 62.000 $ im Jahr. Das ist ganz nett, aber nicht wirklich spektakulär.

Zur gleichen Zeit lernte ich einen jungen Mann kennen, einen
Schulabbrecher ohne Arbeit. Er stürzte sich mit Enthusiasmus und den
Techniken, die er bei mir gelernt hatte, ins Geschäft. Immobilien schienen
sein einziger Lebenszweck zu sein. Er machte beinahe lächerlich niedrige
Angebote für alles, was er sah. Nach einem Jahr war er Multimillionär.

Zwei Menschen mit gleicher Intelligenz, von denen Clara sogar die
besseren Voraussetzungen hatte – aber welch ein Unterschied! Clara
hatte in einem ganzen Jahr nur ein einziges Angebot gemacht: das für
ihre Wohnung. Unser junger Freund jedoch machte oft 3-4 Angebote am
Tag. Er war motiviert und hatte ein Ziel. Das ist der Unterschied, der
Millionen ausmacht.

Wenn diese Geschichte eine Moral hat, dann ist es diese: Kurse und
Bücher über das Reichwerden bringen keinen Groschen, solange Sie sich
nicht auf die Hinterbeine stellen, sich Ziele setzen und zu arbeiten
beginnen. Wann? Heute! Jetzt! Jeder Tag ist ein neuer Anfang. Sobald
Sie sich Ziele gesetzt haben und daran arbeiten, hat Ihr Leben einen Sinn
und es wird interessant und vergnüglich.

Beginnen Sie heute!

Wie schon gesagt, die meisten Probleme kommen nicht von zu viel Arbeit,
sondern von zu vielen Sorgen. Kümmern Sie sich nicht um die
Vergangenheit, die ist vorbei. Vergessen Sie sie. Konzentrieren Sie sich
auf die Gegenwart.

Manche haben Angst vor der Zukunft. Werden Sie diese Ängste los!
Wenn Sie das nicht können, versuchen Sie, sie in konstruktive
Richtungen zu lenken. Stellen Sie sich vor, Sie haben Sorge, daß in
einem Gebiet, in dem Sie bauen wollen, ein Erdbeben auftreten könnte.

Bauen Sie erdbebensicher! Schließen Sie Versicherungen ab! Es gibt
immer Mittel und Wege, seine Sorgen los zu werden. Außerdem ist es
sinnvoll, sich bis zu einem gewissen Grad abzusichern. Kein
Geschäftsabschluß ist risikofrei. Sichern Sie sich soweit ab, bis Sie sich
wohl dabei fühlen. Sinnlose Angst aber lähmt.

Was Erfolg einbremst, ist auch die Furcht vor Veränderungen. Jede
Veränderung ist zuerst einmal unbequem. Sogar Reisen in ein fremdes
Land ist unbequemer, als zu Hause zu bleiben. Wenn Sie aber
intellektuell wachsen wollen, müssen Sie Veränderungen nicht nur
akzeptieren, sondern sie sogar suchen. Als Gewinner wartet am Ende des
Monats kein garantierter Scheck auf Sie. Sollten Sie sich nur in einem Job
sicher fühlen, der Ihnen nach Jahren harter Arbeit nichts als eine kleine
staatliche Pension und eine vergoldete Uhr verspricht, dann denken Sie
noch nicht wie ein Gewinner.

Sicherheit ist ohnehin ein Gefühl, das mehr aus dem Bauch kommt als
aus dem Kopf. Erinnern Sie sich! Falls Sie bis zu Ihrer Pensionierung
arbeiten, bekommen Sie oft nur eine magere Rente, die Sie an die
Armutsgrenze bringen kann. Nur der Gewinner hat das, was alle wollen:

Eine Versorgung, die ihm auch im Alter gleichbleibenden Wohlstand
garantiert. Sicherheit ist ein Gefühl, das Ihnen niemand geben kann. Es
muß aus Ihnen selbst kommen. Tun Sie etwas dafür!

Es gibt auch das Problem der einander widersprechenden Ziele. Ein fetter
Mann, der sagt:“ Ich möchte einen schönen, gesunden Körper, aber ich
bin nicht bereit, auf mein gutes Essen und die Süßigkeiten zu
verzichten.“, wird niemals schlank sein. Sie müssen für Ihre Ziele
arbeiten, sonst werden Sie sie nicht erreichen. So einfach ist das. „Ich will
reich werden, aber trotzdem jedes Wochenende mit meiner Familie beim
Segeln verbringen.“, funktioniert nicht. „Kann man es nicht langsamer
angehen?“ werde ich oft gefragt. Natürlich kann man, aber wenn Ihnen
Freizeit so wichtig ist, werden Sie eben 15 Jahre brauchen anstatt nur ein
bis drei.

Ein Gewinner hat immer schriftliche Pläne. Er teilt seine (oder ihre) Zeit ein,
setzt Prioritäten und hält sich daran. Ein Gewinner sollte einen Lebensplan
und Jahrespläne haben. Im ersten Jahr ist ein Monatsplan, Wochenplan,
Tagesplan nötig.

Frank Harris lebte im 19. Jahrhundert. Er war “der Mann” mit dem Plan.

Im Alter von 15 Jahren schrieb er eine Liste mit 500 Dingen, die er in
seinem Leben machen wollte, ordnete sie nach Wichtigkeit und arbeitete
sich von da an der Liste entlang. Es waren Sachen darunter wie „eine
neue Sprache lernen“, „Cowboy sein“, „Journalist werden“, viele Ziele,
von denen andere nicht einmal träumen. Als er starb, hatte er mehr als
90% als erledigt abgehakt. Wie schafft es ein Mann nur, die Abenteuer
von 500 „normalen“ Männern in ein Leben zu packen? Indem er sich Ziele
setzt. Indem er plant. Und indem er konstant an der Verwirklichung dieser
Träume arbeitet. Seine Geschichte können Sie nachlesen in „My Life, My
Loves“ (Mein Leben, meine Lieben).

Wenn Ihr Ziel ist, der reichste Mann im weiten Umkreis zu werden,
brauchen Sie nur einen vernünftigen Plan. Teilen Sie Ihre Zeit ein, setzen
Sie Prioritäten und halten Sie sich an Ihren Plan. Er sollte nur geändert
werden, wenn sich die Voraussetzungen, unter denen er erstellt wurde,
geändert haben. Dazu braucht es sowohl Geduld als auch Flexibilität.

Es wird immer Leute geben, die sagen: „So geht das doch nicht.“, „Du
machst das ganz falsch“ oder ähnliches. Hören Sie nicht darauf. Sie
wissen es besser. Erinnern Sie sich, wir Gewinner halten die Welt am
Laufen. Kapitalisten tun viel Gutes. Wir schaffen Arbeitsplätze, erzeugen
neue Produkte, sorgen für bessere Wohnungen. So gesehen, erreichen
wir für die Menschen mehr als sogenannte Sozialarbeiter, -theoretiker,
Akademiker oder querdenkende Linke. Trotzdem werden wir von allen
kritisiert.

Sogar die Kommunisten wissen heute, daß man vom Kapitalismus
durchaus lernen kann. Vor der großen Wende habe ich die damalige
Sowjetunion bereist. Funktionierende Tankstellen waren hunderte
Kilometer voneinander entfernt, zwischen Moskau und Leningrad gab es
kein einziges anständiges Restaurant, und alltägliche Güter wie
Reisewecker, Kugelschreiber oder auch nur Kaugummi waren nicht zu
bekommen.

Kommunismus funktioniert eben nicht. Der normale Herr
Müller will eben für sein Engagement auch seine Belohnung haben. Profit
motiviert Menschen. Ein Gewinner würde nie seine Mietshäuser verfallen
lassen, das mindert den Verkaufswert und setzt die verlangbaren Mieten
herab. Das ist das Problem in Ländern, in denen der Staat die
Mietshäuser besitzt und verwaltet. Warum sollte sich ein kleiner
Angestellter um irgendwelche Gebäude Sorgen machen, die er vielleicht
noch nicht einmal gesehen hat?

Der Weg in den Kapitalismus ist für die ehemaligen Ostblockstaaten
sicher nicht einfach. Man kann nur hoffen, daß machthungrige Politiker
die Länder nicht in einem Sumpf von Korruption ersticken lassen.

Nach diesen wenig freundlichen Worten über kommunistische
Regierungen muß ich leider sagen, daß die westlichen auch nicht mehr
Lob verdienen.

Man kann der Meinung sein, daß Trinken, Marihuana rauchen oder hinter
Frauen her zu sein dem beruflichen Erfolg im Weg stehen; ich denke
aber, daß das Geheimnis in der Persönlichkeit liegt, ebenso wie in der
Fähigkeit, seine Grenzen zu kennen. Moderater Umgang mit diesen
Dingen behindert den Erfolg nicht unbedingt.

Einmal zeigte eine Frau bei einer Anti–Alkohol–Demonstration
folgendes:

Sie legte Würmer in zwei Gläser, füllte eines mit Wasser, das
zweite mit hochprozentigem Wodka. Die Würmer im Wasser bewegten
sich, die im Wodka waren beinahe sofort tot. Die Frau fragte um die Moral
dieser Aktion. Als Antwort bekam sie: „Wer genug trinkt, wird nie Würmer
bekommen.“

Es gibt immer mehrere Seiten einer Münze. Bedenken Sie
das und seien Sie moderat sich selbst und tolerant anderen gegenüber;
auch in Fragen der Religion usw., Moralapostel machen keine Geschäfte.
Wer aber zu viele Laster hat, wird nicht mehr genügend Zeit für seine
Geschäfte aufbringen können; dann sind wir beim Problem der einander
widersprechenden Ziele angelangt.

Die Banker – Mentalität

Alle Bankbeamten haben eines gemeinsam: sie geben nie jemandem
Geld, der es wirklich braucht. Bevor ich das herausgefunden hatte, ging
ich in eine Bank und fragte um einen Kredit. Der Sachbearbeiter verlangte
Sicherheiten in Form von Besitz, die mehr wert waren, als ich ausleihen
wollte.

Damals versuchte ich zu erklären, daß, wenn ich soviel an Sparguthaben
hätte, keinen Kredit brauchen würde. Es passierte mir öfter als einmal,
daß meine Kreditansuchen abgelehnt wurden. Heute weiß ich, wie man
unbegrenzten Kredit bekommt, und zwar bei jeder Bank. Das Geheimnis,
das ich mit Ihnen teilen werde, bringt Ihnen jede gewünschte Summe an
ungesichertem Kredit. Eine Million? 10 Millionen? Kein Problem. Der
Bankbeamte wird nur fragen, wieviel er Ihnen geben darf.

Früher dachte ich, daß Schulfreundschaften oder Familienbande den
Unterschied zwischen Zustimmung und Ablehnung machen; das ist aber
eine falsche Annahme. Banken verdienen ihr Geld, indem sie es
verleihen. Sie werden ein Ansuchen nur ablehnen, wenn sie Risiken
sehen. Wenn Sie einen Banker von der Risikolosigkeit überzeugen
können, bekommen Sie jede Summe. Sollten Ihre
Rückzahlungsfähigkeiten in Zweifel sein, zeigt man Ihnen wahrscheinlich
die kalte Schulter. So wird’s gemacht:

Zuerst eröffnen Sie ein Geschäftskonto bei irgendeiner großen Bank.
Nennen Sie es „Franz (oder Anna) XY und Partner“ und bezahlen Sie
eine gewisse Summe ein.

Der Unterschied zwischen Privatkredit und Geschäftskredit besteht darin,
daß Privatkredite nur zur Finanzierung von Konsumartikeln wie Autos
oder Reisen verwendet werden und darum bleiben der Bank wenige
Zugriffsmöglichkeiten. Nur Dummköpfe sprechen hier vor, denn der Zinssatz ist
dementsprechend höher und Sie brauchen Sicherheiten. Geschäftskredite
werden dagegen für Deals verwendet, die Ertrag bringen. Die Bank kann
damit rechnen, ihren Einsatz zurückzubekommen. Sehen Sie den
Unterschied?

Gehen Sie zum Tisch und sagen Sie etwas Nettes. Wenn das
Gespräch läuft, sagen Sie, daß Sie das „Franz oder Anna XY und
Partner“ – Geschäft begonnen haben. Sagen Sie, daß Sie noch kein Geld
brauchen, daß Sie sich aber über die Kreditbedingungen informieren
wollen. Erklären Sie, daß es Ihnen wichtig ist, Ihren zuständigen
Bankbeamten kennenzulernen.

Es ist von äußerster Wichtigkeit, einen Banker zu finden, mit dem Sie auf
einer Wellenlänge liegen.

Wenn Sie eine attraktive Dame sind, wäre vielleicht ein älterer Herr Ihr
geeigneter Ansprechpartner. Er würde einen dynamischen jungen
Geschäftsmann mit einem Wimpernzucken ablehnen, während für ihn die
Sonne aufgeht, wenn Sie ihm zulächeln. Ein Farbiger könnte dagegen
zum Beispiel eine junge Frau mit Afro – Haarlook wählen.

Ein chinesischer Vizepräsident wird die Probleme eines chinesischen Kunden
besser verstehen (wollen) als ein alter übriggebliebener Nazi, der alle
Asiaten für minderwertig hält.

Unglücklicherweise gibt es Vorurteile. Es ist an Ihnen, diese zu Ihrem
Vorteil zu nutzen. Familienbande oder alte Schulfreundschaften können
helfen, sind aber kein wesentlicher Faktor. Es ist wichtig, daß Ihr Banker
Sie mag, die gleiche Wellenlänge mit Ihnen hat.

Sie könnten jetzt (wenn Sie eine Frau sind) sagen: „Soll ich meine
Prinzipien vergessen und an die schmutzigsten Instinkte eines alten
Mannes appellieren?“, „Soll ich auf meine Grundrechte zur
Gleichbehandlung verzichten?“(wenn Sie ein junger Farbiger sind).

Diese Betrachtung ist aber nur eine Seite der Münze. Klar können Sie auch
einen Banker wählen, der Sie nicht mag, und umgekehrt. Falls er Ihnen
keinen Kredit gibt, können Sie ihn verklagen. Es dauert ein paar Jahre
und Sie bekommen recht. Oder auch nicht. Was aber haben Sie damit
gewonnen? Sie haben wertvolle Zeit und viel Energie verschwendet.

Benutzen Sie Ihren Verstand und diese Energie lieber zum Reichwerden.

Dieser Bericht ist kein Märchenbuch. Er handelt nicht davon, wie etwas
sein sollte. Er behandelt Tatsachen. Es ist eine Tatsache, daß die Welt
nicht gerecht ist. Wenn es Ihr Ziel ist, ein großer Manager zu werden, ist
es dann besser, einem Direktor (symbolisch gesehen) die Füße zu
küssen, oder als Taxifahrer zu enden?

Zuerst ist es wichtig, das Geld oder den Job zu bekommen. Dann ist noch
immer Zeit, zu zeigen, wie gut man ist. Alle Vorurteile erledigen sich dann
von selbst. Erfolgreiche Menschen haben solche gegebenen Situationen
immer zu ihrem Vorteil auszunutzen gewußt.

Zurück zu den Krediten. Das Geschäft von Banken ist es, Geld zu
verleihen. Der Job der Bankangestellten verlangt es, das verliehene Geld
nach der vereinbarten Zeit mit Zinsen hereinzubekommen. Daher werden
sie versuchen, herauszufinden, wie vertrauenswürdig Sie sind. Lassen
Sie Schecks platzen? Überziehen Sie Ihr Konto? Brauchen Sie oft einen
Vorschuß? Dann vergessen Sie Ihren Kredit oder ändern Sie Ihre
Gewohnheiten.

Sparen Sie und hinterlegen Sie öfter größere Summen. Sie sollten das
Image des Gewinners vom ersten Tag an erwecken, denn es bringt
ungesicherte Kredite in jeder Höhe. Dieses Ziel ist nicht in einer Woche zu
erreichen. Das Aufbauen des nötigen Vertrauens kann sogar einige Jahre
in Anspruch nehmen.

Ist das geschafft, nehmen Sie Ihren ersten kleinen Kredit. Erinnern Sie
sich: erwecken Sie nicht den Anschein, als ob Sie das Geld brauchen!

Erfinden Sie eine kleine Geschichte über eine Kiste alten Weines, eine
antike Vase, die Sie für das Doppelte des Einkaufspreises veräußern
können, für die Sie aber keine Rücklagen auflösen wollen. Grundsatz: Im
ersten Jahr alle Kredite vorzeitig zurückzahlen. Haben Sie drei Monate
vereinbart, dann bezahlen Sie innerhalb von drei Wochen.

Noch eine kleine Regel: bringen Sie Ihrem Banker ein kleines Geschenk
(es sollte zu Ihrer Geschichte passen) an dem Tag, an dem Sie Ihren
ersten Kredit abbezahlen. „Ich habe noch etwas zurückbehalten. Warum
behalten Sie es nicht als Erinnerung an unser erstes erfolgreiches
Geschäft?“

Ich habe zum Beispiel einmal Geschäfte mit Seife gemacht.

Am Abrechnungstag bekam jeder in der Bank eine Schachtel duftender
Seife. Von diesem Tag an erinnerte sich jeder in der Bank an mich als
den „Seifen- Menschen“. Und das ist auch der Grund. Man soll sich an
Sie erinnern. Sie sollen aus der Masse der täglich Vorsprechenden
herausragen. Außerdem bewirkt ein kleines Geschenk, daß der
Bankbeamte ein positives Gefühl hat, sobald er Sie sieht.

Bald, nachdem Sie den ersten Kredit abbezahlt haben, sollten Sie den
zweiten beantragen und nach denselben Regeln verfahren: eine kleine
Geschichte, vorzeitig zurückzahlen, ein kleines Geschenk oder Lob für
den Banker. Der dritte, vierte und fünfte Kredit läuft nach den gleichen
Prinzipien ab. Jeder Kredit sollte aber ungefähr doppelt so hoch sein wie
der vorhergegangene.

In dieser Zeit müßte Ihr Bankbeamter ein naher
Weggefährte werden. Sie können ihm sogar anvertrauen, daß Sie den
ersten Kredit nicht für eine Vase oder Wein gebraucht haben, sondern
daß Sie Vertrauen aufbauen wollten. Er hat vielleicht diesen Bericht
ebenfalls gelesen und wird Ihre Ehrlichkeit zu schätzen wissen.

Zu dieser Zeit sollten Sie den gleichen Prozeß mit einer zweiten oder
eventuell dritten Bank durchlaufen. Erzählen Sie Bank 1 nicht von Bank 2
und umgekehrt, bevor keiner fragt. Banker mögen keine Doppel- oder
Dreifachkredite. Aber so funktioniert es:

Sollten Sie einmal Probleme mit der Rückzahlung haben, vertrauen Sie
sich Ihrem Banker an. Erklären Sie, wie es dazu gekommen ist. Bieten
Sie einen Ersatztermin an und halten Sie ihn unbedingt ein.

Das Schlimmste, was man tun kann, wenn man Schwierigkeiten mit der
Tilgung eines Darlehens hat, ist, nichts zu tun. Nicht erreichbar sein, die
Post ungeöffnet zurückschicken und Ähnliches hinterläßt – selbst wenn
man sich aus dieser Situation befreien kann – den bitteren
Nachgeschmack der Verantwortungslosigkeit bei Ihrer Bank.

Ihre Vertrauenswürdigkeit sinkt auf den Nullpunkt.

Bei Rückzahlungsproblemen oder wenn Sie das Geld für ein anderes
Geschäft brauchen, gehen Sie zu Ihrer Bank, schildern Sie Ihre Lage und
bieten Sie eine Lösung. Es gibt keinen Geschäftsmann, der im Lauf
einiger Jahre keine kurzfristigen Finanzprobleme gehabt hätte.

Sie können im Gegenteil aus einer solchen Situation heraus beweisen, daß
Sie ein Gewinner sind, indem Sie sich selbst aus dem Sumpf ziehen. Im
schlimmsten Fall nehmen Sie eine langfristige Hypothek auf einen Teil
Ihres Besitzes; das erhöht Ihren Bargeldfluß.

Der erste Schritt: Sie lesen die Werbungen in irgendeiner großen
Tageszeitung. Rufen Sie die Makler an und lassen Sie sie ihre
“Waren” anpreisen. Es gibt gute Geschäfte, und das wird immer
so sein. Wenn Sie das wissen, ist alles andere nur eine Frage der
Zeit.

Für das Versagen eines Gewinners gibt es keine Ausrede. Die
Natur des Geschäftslebens schließt den Zufall oder das Pech als
Schuldigen aus. Es ist immer nur die eigene Faulheit, die hinter
dem Versagen steckt. Kein Fabrikant, Makler oder Händler wird
wegen seiner Hautfarbe, Religion, Erziehung oder sozialer
Herkunft auf Dauer diskriminiert. Es ist möglich, daß manche
Geschäftspartner Sie nicht mögen. Wenn mir das passiert, dann
schicke ich einen Freund ins Rennen, der für mich abschließt, mir
die Rechte überträgt, und dem ich dafür einen Gefallen schuldig
bin, sollte er in die gleiche Situation kommen.

Ein Versager ist nur, wer seine Zeit vor dem Fernseher verbringt.
Gehen Sie hinaus, und wenden Sie die Tricks an, die Sie hier
lesen. Sie werden Ihre Million in ein bis drei Jahren haben. Selbst
wenn Sie alles falsch machen, was man falsch machen kann,
werden Sie in fünf Jahren Millionär sein.

Die Rezession hat diesen lukrativen Markt zweifellos noch
interessanter gemacht. Man schätzt, daß allein in Grossbritannien
1,4 Millionen Menschen Immobilien besitzen, die weniger wert sind,
als die Darlehen, die dafür aufgenommen wurden. Zwischen
200.000 und 300.000 Häuser warten auf ihren Verkauf und eine
große Zahl von Schuldnern ist mit ihren Zahlungen im Rückstand.

Wenn Sie diese Zahlen nicht begeistern, dann lesen Sie die
falsche Art Report. Sie sollten lieber gehen, und Ihren Chef um
eine Gehaltserhöhung bitten. Vielleicht bekommen Sie sogar eine!

Wenn Ihnen aber Ihre innere Stimme sagt, daß sich das nicht
schlecht anhört, so hat sie recht, und dieses Kapitel ist wie für Sie
geschrieben. Abgesehen davon, wenn Sie meine Ratschläge
beherzigen, und 20%-50% unter Marktwert kaufen, können Sie
nicht verlieren. Schon am nächsten Tag könnten Sie Ihre
Erwerbung mit Gewinn verkaufen.

Diese Abkürzung steht für Liegenschaften, die im Besitz von
Banken oder Geldgebern sind. Solche Immobilien waren zur
Versteigerung ausgeschrieben und erzielten bei der Auktion kein
ausreichendes Gebot. Daher wurden sie von der Versteigerung
zurückgezogen und die Bank (oder der private Geldgeber) wurde
der stolze Besitzer eines Grundstücks, das sonst keiner wollte.

Natürlich können diese Immobilien für einen Bruchteil ihres
Wertes erworben werden. Wenn Sie sich bei einer Auktion für ein
Objekt interessieren, das kein ausreichendes Gebot erzielt, sind
Sie in einer wundervollen Position. Sie haben die Möglichkeit, das
Grundstück Ihrer Wahl um das Grundgebot zu erwerben, vielleicht
sogar für weniger.

Um ins Geschäft zu kommen, können Sie Banken oder
Geldverleihinstitute direkt kontaktieren. Glauben Sie aber nicht,
daß Sie der Bank einen Gefallen tun, wenn Sie etwas kaufen.

Banken müssen Geld machen, und sie werden nur verkaufen,
wenn sie Ihr Angebot für vernünftig halten. Grundsätzlich kann
man aber für REOs oft bei lächerlich niedrigen Geboten den
Zuschlag erhalten, besonders, wenn das betreffende Grundstück
etwas außerhalb liegt. Es ist wieder an Ihnen, sich umzusehen,
und etwas zu tun.

Zuerst suchen Sie die Immobilien heraus, für die Sie sich am
meisten interessieren. Natürlich werden Sie diese auch
inspizieren wollen. Meist ist die Telefonnummer eines Agenten
angegeben, über die Sie einen Besichtigungstermin vereinbaren
können.

Gelegentlich werden fixe Besichtigungszeiten
festgesetzt, um in der kurzen Zeit vor der Auktion einer größeren
Zahl von Interessenten die Inspektion zu ermöglichen.

Für Sie hat ein solches Arrangement den Vorteil, daß Sie sehen, wieviel
Konkurrenz Sie bei der Auktion erwarten können. Es besteht
sogar die Möglichkeit, während einer solchen Besichtigung
Partnerschaften zu schließen, oder Absprachen zu treffen.

Für diejenigen unter Ihnen, die noch an den “100-Häusern” arbeiten:

Sie können bei festgesetzten Besichtigungszeiten viel sehen und
lernen, ohne daß man Sie als bloßen Zeitverschwender ansieht,
weil Sie noch nicht kaufen. Obwohl Sie keine zu dummen Fragen
stellen sollten, fragen Sie lieber, bevor Ihnen in Ihrer
Einschätzung grobe Fehler unterlaufen.

In seltenen Fällen kommt es vor, daß der Zutritt zu einem Haus
nicht möglich ist. Ich würde Ihnen raten, in einem solchen Fall auf
ein Mitsteigern zu verzichten, zumindest solange Sie noch in der
“Ausbildung” sind.

Es ist sicher eine gute Idee, in dieser Vorbereitungszeit einige
Auktionen zu besuchen, um zu sehen, wie alles funktioniert, und
um die Atmosphäre zu schnuppern. Wenn dann der Tag für Ihr
erstes Gebot kommt, sind Sie vor unliebsamen Überraschungen
weitgehend sicher.

Sie werden vielleicht Menschen treffen, die Ihnen erklären, daß es
Richtwerte gibt, z. B. 100.000$ für ein Singleapartment in Sydney
oder 50.000$ für ein ebensolches in London. Glauben Sie ihnen
nicht! Der Wert einer Immobilie hängt von sehr vielen Dingen ab,
wie zum Beispiel von der Lage oder vom Zustand des Gebäudes.

Es gibt auch keinen vernünftigen Grund, für ein Apartment in den
Außenbezirken oder auf dem Land ebensoviel zu bezahlen, wie
für ein Apartment in der City. Beachten Sie auch, daß Immobilien,
die zur Versteigerung gelangen, nicht mit demselben Maßstab
gemessen werden können wie regulär verkaufte. Es ist bei
Auktionen durchaus möglich, Liegenschaften zur Hälfte des
Marktwertes zu erwerben.

Eine andere Möglichkeit, sich über den Marktwert klar zu werden,
ist, sich vergleichbare Objekte in der Gegend anzusehen, die zum
Verkauf stehen. Listen solcher Verkäufe erhalten Sie bei den
örtlichen Maklern. Bedenken Sie aber wieder: selbst bei gleicher
Größe und bei gleichem Zustand kommt es auf die Lage und nicht
zuletzt die Nachbarschaft an! Ihre Antennnen werden sich
schnell darauf einstellen.

Kataloge von Auktionshäusern haben nicht nur
bunte Bilder, sie haben auch viel Kleingedrucktes. Lesen Sie es.

Es ist essentiell, die “Allgemeinen Verkaufsbedingungen” und die
“Speziellen Verkaufsbedingungen” genau zu kennen.

Sie ersteigern eine Immobilie immer “wie sie ist”. Diese kleinen Wörter
haben große Bedeutung. Bringen Sie in Erfahrung, ob “Ihr” Objekt
mit einer Hypothek belastet ist, oder ob Verpflichtungen
irgendeiner Art bestehen. Gehen Sie auch zur Gemeinde oder
zum Grundbuchamt, und erkundigen Sie sich dort, ob die
Informationen des Auktionshauses korrekt sind.

Stellen Sie vor Ihrem Gebot fest, ob das Haus bauliche Schäden aufweist,
wie z.B. lecke Wasserrohre oder ähnliches, denn sobald Sie das
Gebäude gekauft haben, gehören auch die Schäden Ihnen.

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, einen Anwalt oder Notar
aufzusuchen, der Sie, wenn Sie den Zuschlag erhalten, vertritt.

Möglicherweise können Sie über Verwandte oder Freunde
jemand geeigneten finden. Wenn er von Ihren Fähigkeiten
überzeugt ist, oder Sie ihm ein “Stück vom Kuchen” anbieten,
muß ein Anwalt nicht teuer sein. Hinweise und Tips, wie Sie ein
erfolgreiches Team aufbauen können, finden Sie im Kapitel: ”Wie
man sich organisiert”.

Ein künftiger Tycoon, der dieses Kapitel las und beschloß, sein
Glück mit gepfändeten Immobilien zu machen, ist ein Freund von
mir, der in London lebt. Um ihn nicht in Verlegenheit zu bringen,
nennen wir ihn Sam.

Sam machte nie den Eindruck, als ob er es
je zu einem Vermögen bringen würde. Er ging früh von der Schule
ab, weil sie ihn nicht interessierte. Dann trampte er durch halb
Europa. Schließlich dachte er, daß es Zeit wäre, das Leben ernst
zu nehmen, sich niederzulassen, und etwas Geld zu verdienen.

Da las er meine Reports und fand Geschmack an meinen Ideen.

Der Gedanke, etwas Geld zu verdienen, entwickelte sich schnell
zu der Idee, reich zu werden, und sich bald zur Ruhe setzen zu
können. Sam hat keine Probleme damit, seine Freizeit zu füllen.

Er denkt, daß die Strände dieser Welt mit ihren hübschen
Mädchen ihn die nächsten 60 Jahre beschäftigt halten werden.
Sam ist 26 Jahre alt und Briefträger in London. Er arbeitet nicht
ungern. Während er Post zustellt, ist er an der frischen Luft, und
er hat zumindest keinen Vorgesetzten, der ihm den ganzen Tag
im Nacken sitzt. Sein oberster Boß, die Queen, kommt auch
höchst selten vorbei, um ihn zu kontrollieren.

Ein zweiter Vorteil seiner Arbeit ist der, daß Sam dauernd
Immobilien sieht. Durch seine täglichen Runden weiß er, was wo
passiert, wer was verkauft, welche Preise verlangt, und welche
Preise erzielt werden. Die älteren Menschen in seinem Bezirk
mögen ihn, und er macht sich berechtigte Hoffnungen, daß sich
aus diesen wertvollen Kontakten einmal gute Geschäfte
entwickeln könnten.

Sein größtes Problem ist sein Gehalt. Sam verdient 11.000 Pfund
£ (16.000$) im Jahr. Sein Kreditrahmen beträgt ein dreifaches
Jahresgehalt, also 33.000 £, wenn er 10% als Sicherheit
hinterlegen kann. Wenn man bedenkt, daß eine kleine Wohnung
in London nicht unter 50.000 £ zu haben ist, ist das, was er zur
Verfügung hat, nicht gerade viel. Sam sah, daß er nicht kaufen
konnte, und entschied, sich bei gepfändeten Immobilien
umzusehen.

Die ersten vier Versuche führten zu nichts. Sam “machte seine
Hausaufgaben” ,informierte sich, ließ schätzen, kümmerte sich um
Finanzierungen, und alles nur, um die Auktionen wieder
enttäuscht zu verlassen.

Sam aber handelte so, wie ein richtiger Gewinner handeln muß. Er
ließ sich nicht entmutigen. Er wußte genau: “Wenn ich jetzt
aufgebe, werde ich nie Geld machen. Außerdem habe ich schon
1.000 £ für Gutachten investiert. Diese Summe will ich so schnell
wie möglich zurückhaben.” Er war zuversichtlich, daß am Ende
alles gutgehen würde.

Sams fünfter Versuch betraf eine Wohnung mit drei
Schlafzimmern in Battersea, südlich der Themse gelegen. Es ist
eine weiträumige Wohnung, die zwei Stockwerke umfaßt. Ihr
einziger Nachteil ist ihre Lage, umgeben von Mietskasernen aus
den Sechzigern. Außerdem fährt die U-Bahn alle paar Minuten
vorbei. Möglicherweise war das der Grund, daß die Wohnung
schon einige Zeit leerstand. Das Erstaunlichste an dieser
Wohnung war das veröffentlichte Mindestgebot: 18.000 £.

Das Ergebnis der von Sam in Auftrag gegebenen Schätzung
lautete auf 35.000 £. Demnach setzte Sam 80% des Wertes, also
28.000 £ als sein oberstes Gebot fest. Da der Spielraum zwischen
dem Mindestgebot von 18.000 £ und seiner “Obergrenze” relativ
groß war, machte er sich berechtigte Hoffnungen, und bot dem
Auktionator 28.000 £ für die Immobilie. Sein Angebot wurde
abgelehnt, der Versteigerer hoffte wahrscheinlich auf mehrere
Interessenten, die sich gegenseitig überbieten sollten.

Sam ging zur Auktion. Nach drei Minuten war er der stolze
Besitzer der Wohnung, erstaunlicherweise mußte er nur 26.000 £
bieten, also 1.500 weniger, als er zwei Wochen zuvor angeboten
hatte. Sam borgte 23.850 £ (Verkaufspreis von 26.500 £ minus
2.600 £, die er hinterlegt hatte) von seiner Bank zu folgenden
Konditionen: 190 £ monatliche Rückzahlung, 20 Jahre Laufzeit,
Zinssatz: 8%.

Zwei Wochen später zog Sam ein und investierte weitere 1.000 £
in einige kleinere Einrichtungsgegenstände. Heute lebt Sam im
kleinsten Schlafzimmer, und er vermietet die beiden anderen für
40 £ pro Woche. So verdient er 150 £ pro Monat (340 £
Mieteinnahmen minus 190 £ Kreditrückzahlung).

Das ist nicht der einzige Gewinn, den er gemacht hat. Sam hat seine
Wohnung für unter 80% der Marktwertes gekauft, also 8.500 £ verdient,
falls er morgen verkaufen sollte. Er plant allerdings, auf ein Steigen
der Preise zu warten, und dann zu verkaufen, wenn er zwischen
10.000 und 15.000 £ Gewinn machen kann.

Im Moment ist Sam damit beschäftigt, seine zweite Immobilie auf
dem selben Weg zu erwerben. Er ist zuversichtlich, daß es
diesmal nicht so lange dauern wird. Seine Bank ist auch
hochzufrieden mit seiner Art, Geld zu machen, und sie wird ihn
sicher bei seiner nächsten Erwerbung wieder unterstützen. In
einigen Jahren wird er Champagner und Kaviar an einem der
schönen Strände dieser Welt genießen, davon ist Sam überzeugt.

Günstige Immobilien können tatsächlich unglaublich günstig sein.
Bei einer Zwangsversteigerung erwarb ich einmal 2.000
Quadratmeter Grund in San Anselmo, California, für 10$. Zu der
Zeit erzielten Grundstücke vergleichbarer Größe etwa 30.000$.

Warum war dieses so billig? Nun, erstens gab es keine Zufahrt.

Der Bau einer Straße war unmöglich, weil die Eigentümer der
Nachbargrundstücke kein Wegerecht einräumen wollten.
Zweitens lag mehr als die Hälfte meines Besitzes unterhalb eines
Flüßchens, und die dortige Gemeinde gestattet keine
Konstruktionen in solcher Lage. Obwohl alle anderen
Auktionsteilnehmer das Grundstück für wertlos hielten, bot ich das
Minimum. Was hatte ich bei einem Betrag von 10$ schon zu
verlieren?

Daß meine Entscheidung nicht falsch war, sah man zwei Jahre
später. Ich verkaufte um 10.000$. Wie? Der Kauf einer
angrenzenden Parzelle hatte mir den nötigen Zugang gebracht.
Durch diese Parzelle stieg der oberhalb des Wasserlaufes
gelegene Grundanteil auf über 50%, und eine umfassende
Baugenehmigung wurde erteilt.

Was ist die Moral dieser Geschichte? Wenn Sie alle
Informationen, die Sie bekommen können, sorgfältig prüfen, tut
sich fast immer irgendeine Möglichkeit zu handeln auf.

Zusätzlich zum günstigen Erwerben von Immobilien bei
Versteigerungen gibt es eine andere Art, relativ schnell zu
umfangreichem Grundbesitz zu kommen. Sie müssen versuchen,
ohne Einsatz von Eigenkapital zu kaufen. In anderen Worten, Sie
bekommen etwas für nichts – nichts, außer natürlich einer großen
Menge Arbeit.

Nun, was Käufe ohne Eigenmittel angeht, werden die meisten
Makler sagen: “Ich bin seit 20 Jahren im Geschäft, aber so etwas
habe ich noch nie gehört.” Tatsache ist, daß die meisten Agenten
ein solches Geschäft nicht erkennen würden, wenn es ihnen auf
den Kopf fallen würde. Agenten sind nur imstande, sehr
durchschnittliche Finanzierungspläne auszurechnen, z.B. 10%
Anzahlung und 90% Finanzierung über Kredite oder Darlehen, und
das ist so, weil ihnen die Kreativität fehlt. Die wirklich guten,
kreativen Agenten aber werden für Sie so günstige Deals nicht
arrangieren, solange Sie Ihre Seriosität noch nicht unter Beweis
gestellt haben.

Was also tun? Warum sollte außerdem ein Verkäufer auf einen
Deal eingehen wollen, bei dem der Käufer kein Geld ausgibt? Ich
werde Ihnen sagen, warum. Wenn Sie kein eigenes Geld
investieren, bedeutet das nicht, daß der Verkäufer kein Geld
bekommt. Angenommen, es geht um den Kauf einer 100.000$
Immobilie, auf der keine Hypothek oder anderen Belastungen
liegen. Wenn Sie den Erhalt eines 90%igen Darlehens als
Voraussetzung vereinbaren, erhält der Verkäufer 90.000$ in bar.

Sie schulden ihm 10.000$, das sind magere 10% des gesamten
Verkaufspreises.

Sie als Käufer brauchen dann kein Eigenkapital einzubringen,
wenn

Sie werden vielleicht von einem potentiellen Verkäufer das
Argument hören, daß Sie, wenn Sie kein Eigenkapital einbringen,
jederzeit aussteigen könnten, falls irgend etwas nicht nach Wunsch
läuft. Wahrscheinlich hat er damit recht, denn Sie haben nichts zu
verlieren. Sie werden etwas Überredungskraft brauchen, um diese
Ängste auf seiten des Verkäufers beschwichtigen zu können.

Zeigen Sie – in diesem Fall der alten Dame – , daß Sie
vertrauenswürdig sind, schon jahrelang in der selben Firma
arbeiten, Familienvater sind, gleichgültig, was Sie sagen,
Hauptsache, es erfüllt seinen Zweck! Nach 20 Besuchen, ein paar
kleinen Geschenken und viel Konversation, können Sie Ihren
Verkäufer von der Ehrlichkeit Ihrer Motive überzeugen. Sie wollen
niemandem etwas wegnehmen, Sie würden die Immobilie gern
behalten und in ihrem Zustand verbessern. Natürlich sollte das
wirklich Ihr Bestreben sein. Und Sie müssen den Verkäufer davon
überzeugen, daß er sich auf ein pünktliches Eintreffen der
monatlichen Zahlungen verlassen kann.

Falls Sie es geschafft haben, ohne
Eigenkapital zu kaufen, werden Ihnen potentielle Käufer die Tür
einrennen, um mit Ihnen ins Geschäft kommen zu können.

Sie sehen also, daß bei unserem 100.000$-Geschäft der Nutzen
nicht nur in den mickrigen 400$ liegt, sondern in den “unsichtbaren”
Vorteilen:

Kreativität und Management:
Die Belohnung für getätigte Verbesserungsmaßnahmen und gutes
Verwalten kann in einem Jahr 10.000$ betragen.

Initiative und Verhandlungen:
Im Immobilienmarkt ist nichts sicher. Als Ergebnis für sorgfältiges
Auswählen und hartes Verhandeln können Sie, falls Sie verkaufen
würden, einen zusätzlichen Gewinn von 10.000$ im ersten Jahr
erwarten.

Inflation:
Kreditrückzahlungen werden immer weniger belastend, während
Ihre Immobilie im Wert steigt. Ein Jahr nach Ihrem ersten Abschluß
gewinnen Sie in etwa 10.000$.

Addieren Sie die drei Zahlen, und Sie sehen, wie viel Sie zu
gewinnen haben, und das nach nur einem Jahr und bei nur einem
Abschluß! Obwohl diese Zahlen nur ein Rechenbeispiel darstellen,
sind sie absolut repräsentativ für das, was leicht machbar ist.
Menschen, die nicht einmal gleichzeitig Kaugummi kauen und Auto
fahren können, haben ähnliche Ergebnisse erzielt!

Trotzdem, das Häuschen hatte Charme. Mit den 4.000 Quadratmetern, die
dazugehörten, lag es auf einem sonnigen Hügel, und in der
Nachbarschaft hatten sich hauptsächlich wohlhabende Familien
ihre Wochenendzuflucht geschaffen. Der Durchschnittspreis für
eine kleine Sommerhütte lag bei 75.000$.

Hier hatte ich ein nettes Häuschen zu einem Preis von 25.000$. Ich
informierte mich in der Nachbarschaft und bei den Maklern der
Gegend. Es hatte einige Angebote knapp unter dem geforderten
Preis gegeben, aber ein Zuschlag hing von der Sicherstellung einer
80%igen Finanzierung ab.

Und das Haus stand leer.

Wie Sie wissen, wenn ein Objekt schon lang zum Verkauf steht,
haben oft “ungewöhnliche” Angebote Aussicht auf Erfolg, die früher
einfach abgelehnt worden wären.

Hier ist mein offizielles Angebot:

Angebot für den Kauf einer Immobilie

Ich, Dugobert Duck, biete für das Haus in der Eichenallee 10,
Schönfeld, Parzelle 4545, 16.000$, zu bezahlen bar an den
Verkäufer.

Ein Scheck über 300$ liegt bei und kann bei Annahme des
Angebotes vom Verkäufer als Anzahlung betrachtet werden. Bei
Annahme des Angebotes geht die Immobilie in den Besitz des
Verkäufers über.

Das war mein Plan, aber alles kam viel besser. Ich stellte ein Schild
gut sichtbar in eines der Fenster. (Außen angebrachte Schilder
werden immer von jemandem entfernt.) Auf dem Schild stand:

Haus zu vermieten oder zu verkaufen. Informationen bei:
D. Duck, Besitzer
Tel. 777-777

Was geschah? Am Donnerstag morgen unterzeichnete der
(ehemalige) Besitzer. Zu Mittag stand das Schild im Fenster. Um 3
Uhr rief Helene an, eine Immobilienmaklerin, die ich gut kannte.

Kaum hatte Helene aufgelegt, rief jemand anderer an. Er hatte das
Schild gelesen und war ebenfalls schon länger an dem Haus
interessiert gewesen. Er bot

Eine Stunde später bekam ich ein nächstes, noch höheres
Angebot. Ich wollte wissen, warum keiner dieser Interessenten je
geboten hatte. Später, als ich fragte, bekam ich die Antwort, daß
keiner je gewagt hatte, so niedrig unter dem verlangten Preis zu
bieten, um “die Gefühle des Verkäufers nicht zu verletzen”.

Also, mein Rat an alle kommenden Gewinner: Sie sollten nie Angst vor
einem niedrigen Angebot haben. Vergessen Sie Ängstlichkeit oder
psychologische Probleme, bieten Sie einfach. Der Verkäufer ist
vielleicht froh, überhaupt einen Interessenten zu haben. Wenn das
Angebot abgelehnt wird, was haben Sie verloren? Nichts.

Diese Technik hat immer ihre Gültigkeit, im Immobilienhandel, im
Geschäftsleben, ja selbst für eine Einladung, ins Bett zu gehen. Es
gibt zwei mögliche Antworten: “ja”, oder “nein”. Wenn die Antwort
“nein” lautet, können Sie gehen, oder ein besseres Angebot
machen.

Zurück zu unserer Geschichte. Mein Haus war das absolut
Günstigste in der Gegend. “Mein” Nachbar verlangte für sein Haus
35.0000$. Jeder potentielle Käufer hatte Eichenallee 10 gesehen,
aber sie alle kamen zu spät.

In den folgenden drei Tagen klingelte das Telefon fast
ununterbrochen, und ich erhielt 15 ernstzunehmende Angebote, bis
ich schließlich meinen Vertrag

Was mich betrifft, ich hatte 300$ investiert und 5.300$
zurückbekommen, und das in wenigen Tagen. Nie hatte ich vorher
in so kurzer Zeit so viel Profit gemacht. Von diesem Tag an war ich
versessen auf Immobilien.

Vor einigen Jahren entdeckte
ich einige nette, aber alte Hütten auf dem Land. Sie waren rustikal,
umgeben von alten Eichen und lagen an einem kleinen See. Ich hörte,
daß der Besitzer, ein älterer Herr, an einem Verkauf interessiert war.
Er hatte seinen Nachbarn erzählt: “Ich habe genug vom ewigen Reparieren.
Dauernd gibt es Probleme mit den Mieten. Nie funktioniert etwas
problemlos. Ich habe es wirklich satt.”

Also ging ich zum Besitzer. Das Wichtigste, was Sie als Käufer
herausfinden müssen, ist, was der Verkäufer wirklich will. Ich fragte
einfach: “Was sind Ihre Pläne, wenn Sie verkauft haben? Was
werden Sie tun?”

Das war es, was er wirklich
brauchte. Während wir freundlich Konversation machten, erzählte
ich ihm von meiner Karriere, und baute in den vielen Besuchen, die
ich machte, ein Vertrauensverhältnis zu ihm auf. Er sollte wissen,
daß ich mehrere Immobilien besaß, und daß ich nie Rückstände
bei meinen Kreditrückzahlungen hatte. Schließlich sah er, daß ich
ein vertrauenswürdiger Mensch war.

Ich aber wurde der stolze Besitzer des Projektes, das ich “Seeblick” taufte.

Drei Jahre später besaß ich die “Seeblick” – Hütten noch immer.
Die Mieten betrugen 2.750$ und mir blieben 2.000$ im Monat
Reingewinn für eine Immobilie, die ich ohne Eigenkapital gekauft
hatte.

Als ich verkaufte, waren es kleine Schatzkästchen.

Zehn Jahre nach dem Abschluß verkaufte ich für 1.000.000$, ja,
eine Million. Die Vereinbarung mit dem vorherigen Besitzer ging an
den neuen Eigentümer. So verwandelten sich ein paar
Nachmittage mit freundlichen Gesprächen und etwas Arbeit in eine
Million. Im gleichen Jahr verkaufte ich meinen gesamten
Immobilienbesitz, um mich etwas Neuem zuzuwenden.

Geheimhalten von Eigentumsübertragungen

Manchmal vereinbaren Sie bei der Übernahme einer Immobilie mit
dem Verkäufer, daß Sie seine Verpflichtungen übernehmen. Wenn
Sie einen “Verkaufsvertrag” unterzeichnet haben, kann der
Geldgeber sein Darlehen jederzeit fällig stellen, was schlimme
Auswirkungen haben kann. Aus diesem und aus anderen Gründen
könnten Sie wollen, daß ein Geldgeber nicht weiß, daß Sie sich für
eine andere Immobilie interessieren, verkauft haben, oder weitere
Mieteinkünfte beziehen. Ein Verschweigen der Eigentümerschaft
eröffnet für Sie auch die Möglichkeit, einen finanzkräftigen Dritten
hereinzunehmen, der Zahlungen übernimmt. Der Vorbesitzer kann
seine Managerqualitäten ad acta legen, ausziehen, und nehmen,
was an Zahlungen hereinkommt – auch “Schwarzgeld”,
selbstverständlich.

Ein Käufer kann vielleicht allen Zahlungsverpflichtungen
nachkommen, obwohl sein Einkommen “auf dem Papier” oder
seine Einkommenssteuererklärung etwas anderes aussagen.

Tappen Sie nicht in die Falle

Der Weg, der von den meisten Leuten gegangen wird, um zu
einem Geschäft ohne Einsatz von Eigenkapital zu kommen, ist
illegal. Da es sich um Betrug handelt, empfehle ich Ihnen dringend,
die Finger davon zu lassen. Warum? Weil es immer legale Wege
zu Ihrem Ziel gibt.

Viele professionelle Immobilienhändler werden den Preis künstlich
hochtreiben, damit eine geldgebende Institution 100% des Deals
finanziert, obwohl sie denkt, es wären nur 80%. Zum Beispiel
einigen sich Käufer und Verkäufer bei Abschluß eines Kaufes auf
einen Preis von 80.000$. Der Käufer bezahlt dem Verkäufer
80.000$ und übernimmt die Immobilie. Während der tatsächliche
Verkaufspreis also bei 80.000$ liegt, geben die beiden
Geschäftspartner der Bank gegenüber einen Preis von 100.000$
an. Die Bank bewilligt ein 80%iges Darlehen, also 80.000$. Das
Geschäft wird abgeschlossen und nicht existierende 20.000$
wechseln den Besitzer. Die Bank gibt 80.000$, den gesamten
Verkaufspreis, und hat völlig unwissentlich 100% des Deals
finanziert.

Solche Dinge kommen dauernd vor, aber ich möchte noch einmal
betonen, daß das für Sie kein Ansporn sein sollte, es ebenso zu
machen. Dieses Manöver ist einfach, aber es ist betrügerisch. Die
Wahrscheinlichkeit, daß Sie erwischt werden, ist gering, aber falls
Sie aus irgendeinem Grund in Zahlungsschwierigkeiten kommen,
fliegt der Schwindel auf, und es kommt zu Konsequenzen.

Wenn allerdings Betrug mit im Spiel ist, sieht die Sache anders aus.
Wenn ein Geldgeber herausfindet, daß Sie von ihm eine 100%ige
Finanzierung durch Vorspiegelung falscher Tatsachen erhalten
haben, kann er auf Ihre anderen Besitztümer zurückgreifen. Im
schlimmsten Fall gehen Sie ins Gefängnis. Ich denke, daß kein
Geschäft ein solches Risiko wert ist, vor allem nicht, weil Sie das
gleiche Resultat auch auf legalem Weg erreichen können.

Eine weitere Variation

Vor einigen Jahren kaufte ich ein Haus mit 20% Anzahlung und
80% Darlehen. Daß die 20.000$ ungesichert geborgt waren,
versteht sich von selbst, ist aber eine andere Geschichte.

Nachdem der Vorbesitzer das Haus verlassen hatte, war ich schockiert,
als ich das Gebäude das erste Mal wieder betrat. Die Böden waren so
wellig, wie der Genfer See bei Sturmwarnung. Diese Wellen waren
von jährlichen Überflutungen verursacht worden, aber der
Verkäufer hatte diesen Makel durch geschicktes Möblieren und
dicke Teppiche, an den richtigen Stellen plaziert, so getarnt, daß
mir bei meiner Besichtigung nichts aufgefallen war.

Ich schrieb dem Verkäufer sofort: “ Sehr geehrter Herr, Sie haben
die Wahl, entweder Ihr Haus zurückzunehmen, oder sofort 25.000$
für die nötigen Reparaturen zu überweisen. Sie haben
schwerwiegende Mängel verschwiegen, etwa ein nicht
funktionierendes Drainagesystem und durch Überschwemmungen
beschädigte Böden. Sollte ich innerhalb von 24 Stunden keine
Antwort erhalten, werde Ich die Angelegenheit meinem Anwalt
übergeben.”

Natürlich war die Sache mit einem Brief nicht erledigt, aber um die
Geschichte abzukürzen, ich erhielt 22.500$. Den größten Teil der
Reparaturen erledigte ich selbst. Die Materialkosten beliefen sich
auf etwa 1.500$, nicht annähernd die 22.500$, die ich erhalten
hatte. Eine Überlaufrinne aus Beton verhindert bis heute neuerliche
Überschwemmungen, die Böden belegte ich mit Teppichen, und
machte mir einen Spaß daraus, den Mietern zu erzählen, daß ein
berühmter Rocksänger die Böden genau so gewollt hatte. Ich
verdiente also zusätzliche 21.000$ steuerfrei. Warum steuerfrei?
Weil Rückzahlungen für Reparaturen nicht besteuert werden.
Bringt Sie das nicht auf neue Ideen?

Man kann solche Situationen auch arrangieren. Zum Beispiel
haben Sie einen Verkauf über 100.000$ abgeschlossen, aber eine
lange Liste mit teuren Reparaturen geschrieben, die der Verkäufer
vor der Übergabe der Immobilie erledigen muß. Sie beide schätzen
den Wert dieser Arbeiten auf 20.000$. Sobald Sie die Immobilie
übernehmen, werden Sie sehen, daß der Verkäufer in den
seltensten Fällen die vereinbarten Reparaturen durchgeführt hat.

Es gibt keinen legalen Grund, warum der Verkäufer nicht 20.000$
Rabatt auf den Verkauf geben sollte, natürlich ohne die
geldgebende Institution mit dieser Information zu belasten. Das hat
mit dem nackten Betrug, der mit erfundenen Kaufpreisen und
Verträgen verbunden ist, nichts zu tun. Es ist genauso wie in
Steuerangelegenheiten: die Form, in der sich ein Handel darstellt,
kann ein Geschäft legal machen, während ein zweites, das nur
leichte Abänderungen in der Form erfährt, illegal ist und als
betrügerisch eingestuft wird.

Meiner Meinung nach ist es am Besten, dem Verkäufer oder
Geldgeber nicht zu viel von Ihren Ideen anzuvertrauen. Die meisten
Menschen wollen einfach zu durchschauende Geschäfte machen.

Holen Sie einen Fachmann, der bestätigt, daß wirklich Reparaturen
zu machen sind, so kann der Verkäufer nicht behaupten, er hätte
nichts gewußt. Nehmen Sie am Besten eine Klausel in den Vertag
auf, die ungefähr so lauten kann: “Der Verkäufer übergibt die
Immobilie in einem erstklassigen Zustand.” Der Rabatt (die
Summe, die für die Behebung der “Schäden” in Abschlag gebracht
wird) drückt aus, was man unter “erstklassig” versteht, welche
Reparaturen nötig sind, und bringt den Verkäufer schließlich auch
dazu, Geld zu überweisen, falls er seinen Verpflichtungen nicht
nachkommt.

Wie Sie einen Deal gestalten, der ohne Einsatz Ihres Kapitals
funktioniert, ist nur durch Ihre Vorstellungskraft begrenzt. Es gibt
Millionen von Varianten, weil jeder Abschluß anders ist. Geld beim
Abschluß herauszubekommen, ist nur eine weitere Variation des
Themas. Sie müssen wissen, daß es funktioniert, daß es täglich
gemacht wird und daß Sie das auch tun können. Lassen Sie Ihren
Geist in die richtige Richtung arbeiten! Bald werden Sie die
Kontrolle über Ihr kleines oder großes Imperium haben, erworben
mit den gleichen Methoden, wie unzählige andere erfolgreiche
zuvor.

Sie müssen nur beginnen. Jetzt haben Sie das Wissen!

In diesem Kapitel werde ich über Immobilien berichten, die
Einkommen produzieren. Die Techniken und die mentale Einstellung,
die Sie anwenden, sind aber bei jeder Art von Geschäft, bei Kauf und
Verkauf, gleich.

Haben Sie schon einmal von dem berühmten US-Prediger Father
Flanagan gehört? Er ist bekannt geworden mit seinem Ausspruch: “Es
gibt keine schlechten Menschen.” Hier ist meine Variation des
Themas: “Es gibt kein schlechtes Immobiliengeschäft.” Jedes
Geschäft, jede Immobilie ist potentiell “gut” und profitabel, aber
manchmal (manchmal bedeutet hier immer) ist der Preis zu hoch.

Richtig gekauft und gut finanziert kann jede Immobilie ein
ertragreiches Geschäft sein. Darum sollten Sie, sobald Sie den Markt
kennen, ein Angebot für jedes Objekt machen, das Sie sehen.

Ein großer Teil dieses Buches beschäftigt sich damit, wie man gute
Angebote macht. In diesem Kapitel geht es darum, wie man die
Möglichkeiten zum Kauf findet, und, am wichtigsten, wie man Deals
entdeckt, die nicht auf den Markt angeboten werden, und die daher
Ihnen allein gehören können.

Geld im Immobiliengeschäft zu machen, ist so einfach, wie von einem
Baumstamm zu fallen. Wenn ich Ihnen aber sagen würde, Sie sollen
jetzt von einem Baumstamm fallen, hätten Sie wahrscheinlich
Probleme. Sie müßten erst einen Baum finden. In den meisten
Städten wäre das schwierig. Dann würden Sie einen See oder Fluß
suchen. Zum Dritten müßten Sie den Baum ins Wasser
transportieren, was etwas Arbeit erfordert. Schließlich kommt das
Schwierigste: Sie müßten auf dem schwimmenden Baumstamm
aufstehen. Danach ist das Hinunterfallen einfach.

Genauso einfach ist es, im Immobiliengeschäft Geld zu verdienen.

Die Probleme, denen Sie begegnen, sind aber ähnlich. Sie müssen
eine brauchbare Immobilie finden, die Sie vielleicht erst in Ihrer fernen
Nachbarschaft entdecken. Dann müssen Sie verhandeln, die
Finanzierung arrangieren und abschließen. Schließlich gilt es, die
Neuerwerbung profitabel zu machen. Sobald das geschehen ist, fließt
das Geld in Strömen. Die Vorarbeit ist der härteste Teil.

Alle diese Überlegungen sind nutzlos, solange Sie Ihre erste
Immobilie noch nicht gefunden haben. Wenn Sie sich aber nicht
umsehen, werden Sie nie etwas finden! Wie Sie aber lohnende
Geschäfte finden und sie erkennen, wenn Sie sie sehen, werde ich
Ihnen zeigen.

Und wie finden Sie diesen ersten, exklusiven Deal? Denken Sie, es
kommt ein wohlmeinender Mensch an Ihre Tür, der Sie kurz beim
Fernsehen unterbricht und Ihnen das Geschäft Ihres Lebens als
Geschenkspaket zu Füßen legt? Und Sie müßten nur einen Scheck
ausstellen und warten, bis das Geld fließt? Unglücklicherweise sind
solche “Geschenkspakete” meist nicht einmal die “Verpackung” wert.

Sie müssen selbst handeln! Zuerst müssen Sie sich das Wissen
aneignen, das Sie brauchen, um einen guten Deal zu erkennen. Sich
selbst zu bilden ist einfach. Es kostet nur ein bißchen Zeit, etwa vier
bis sechs Wochen. Handeln Sie nach meiner “100-Häuser-Regel”.

Besichtigen Sie zumindest 100 zum Verkauf stehende Immobilien. Je
nachdem, wofür Sie sich interessieren, sehen Sie sich 100
Einfamilienhäuser an, 100 Warenhäuser, 100 Motels oder 100
Apartmenthäuser. Suchen Sie sich den Typ Immobilie aus, den Sie
gerne besitzen und managen würden.

Beachten Sie Faktoren, die den Wert einer Immobilie
beeinflussen. Entstehen ein Industriepark oder ein
Einkaufszentrum in der Nähe?

Geben Sie sich als potentieller Mieter aus, um die tatsächliche Höhe
der Mieten in einer Gegend festzustellen. Wenn Vermieter Ihnen
anbieten, Ihre Übersiedlungskosten zu tragen, oder drei
Monatsmieten Rabatt zu geben, ist der Markt offensichtlich “weich”.

Tatsächliche Mieten und offizielle Mieten sind nicht das gleiche.
Offizielle Mieten sind das, was Sie laut Verkäufer erhalten könnten,
und das stimmt oft nicht mit der Realität überein.

Wie findet man nun 100 Immobilien?

Wie hat sich der Markt in den letzten 20 Jahren entwickelt? Wie in
den letzten fünf Jahren? Im letzten Jahr? Fallen die Preise stark, oder
erholt sich der Markt bereits von der Rezession? Ist das Angebot
größer als die Nachfrage? Wie lange dauert es, bis sich ein gutes
“Angebot” verkauft? Wenn die Preise noch immer stark fallen, wäre es
vielleicht nicht das Schlechteste, mit dem Kaufen noch etwas zu
warten. Warten Sie, bis sich der Markt stabilisiert hat. Schließlich ist
Ihnen klar, daß Sie als Käufer eher als der Verkäufer in der Lage sind,
Bedingungen festzusetzen und auszuhandeln.

Es gilt auch, lokale soziale und politische Faktoren zu bedenken. Wo
befinden sich Schulen, Kirchen? Gibt es einen durchdachten Plan für
ein weiteres Wachstum der Stadt? Läßt man gewisse Gegenden
verfallen, um andere aufzubauen? Ist ein Teil der Stadt
denkmalgeschützt? Gibt es Steuervorteile? Ist eine Autobahn in der
Nähe oder in Planung?

Welche anderen Entwicklungen zeichnen sich ab? Wenn teure neue
Apartments gebaut werden, steigen häufig ältere Einheiten in der
Beliebtheit der Mieter. Ein neues Einkaufs- oder Freizeitzentrum
wertet ebenfalls auf.

Welche Verbesserungen bringen den höchsten Wertzuwachs?

Indirekte Beleuchtung, eine moderne Küche oder ein Schindeldach
können den Unterschied zwischen einer 60-000$ und einer 100.000$-
Immobilie ausmachen. Es ist Ihre Entscheidung, was Sie ändern
wollen. Sprechen Sie mit Einrichtungsspezialisten. Sprechen Sie Ihre
Ideen mit ihnen durch, lassen Sie sich Vorschläge bezüglich
Änderungen, Verbesserungen, Reparaturen und Restaurationen
machen. 10.000$ an Reparaturen können 30.000$ an Wertzuwachs
bringen. Manchmal verwandelt sich durch simples Anstreichen und
Generalreinigen ein häßliches Entlein in einen stolzen Schwan. Tun
Sie selbst, was Sie tun können. Sie sparen bis zu 60% der Kosten
durch Eigenleistungen.

Das Wichtigste bei Ihren Besichtigungstouren aber ist, daß Ihre
kreative Ader erwacht. Sie werden originelle Ideen haben, wie man
kauft, verbessert und Situationen zu Ihren Gunsten ausnützt.

Warum schlage ich Ihnen vor, gerade 100 Häuser zu besichtigen,
warum nicht 50? War das nur eine “Hausnummer”? Natürlich nicht!

Wenn Sie nach 63 Besichtigungen das Gefühl haben, soweit zu sein,
bieten Sie! Sollte sich dieses Gefühl nach 100 Immobilien noch nicht
eingestellt haben, besichtigen Sie weitere 50 oder 100. Kann man
auch zu viel besichtigen? Ja! Sie werden nie einen perfekten Deal
finden. Es ist so wie mit der Suche nach dem richtigen Partner.

Sie können suchen bis in alle Ewigkeit, Sie werden nie Perfektion finden.
Es ist immer viel Arbeit zu tun, und es gibt keine Garantien.

Sobald Sie mit dem Markt vertraut sind, machen Sie einen großen
Schritt: ein Angebot für das beste Objekt. Bringen Sie sich ins Spiel!

Verlassen Sie sich auf Ihr Gefühl und Ihre Eingebungen. Wenn Sie
meine Ideen verwenden, können Sie nichts verlieren – außer etwas
Zeit. Sie werden wertvolle Erfahrungen sammeln und Selbstvertrauen
tanken, selbst wenn ein Geschäft nicht zustandekommt. Wenn Sie bei
einem Partner oder in einem Immobiliengeschäft auf Perfektion
warten, sterben Sie als Jungfrau. Es gibt genügend solcher
“Jungfrauen” im Geschäft, die jahrelang nur besichtigt haben.

Sollte in Ihrer Gegend alles überhöhte Preise haben, ist es sicher eine
gute Idee, kleine Reisen zu unternehmen. Sie könnten diese Phase
Ihres Lebens auch mit einem Umzug in eine Ihnen angenehme
Umgebung verbinden. Es spielt keine Rolle, wo Sie Ihre Karriere
beginnen, warum sollten Sie das nicht in einer Gegend tun, in der Sie
sich wohl fühlen? Bis Sie es zum Immobilien-Tycoon gebracht haben, werden
Sie sich wahrscheinlich für einige Jahre irgendwo niederlassen.

Ich habe Ihnen erzählt, daß bis zu 50% der Immobilienverkäufe über
Zeitungsinserate zustande kommen. Sie werden sich wahrscheinlich
gefragt haben: “Wo sind die restlichen 50%? Gibt es andere, bessere
Methoden, wie man an gute Deals kommt?” Die Antwort ist: “Ja.”

Der größte Teil an profitablen Geschäftsabschlüssen gelangt nie an die
breite Öffentlichkeit. Besichtigungen mit durchschnittlichen Agenten
oder Antworten auf Zeitungsinserate sind großartig für Ihre Bildung,
aber es gibt tatsächlich wesentlich bessere Methoden, gute Geschäfte
zu machen.

Sie können natürlich einen solchen Deal nicht erkennen, geschweige
denn durchziehen, wenn Sie den Markt noch nicht kennen. Denken
Sie an die “100-Häuser-Regel”! Erinnern Sie sich, es gibt kein
schlechtes Immobiliengeschäft! Zum richtigen Preis, mit guten
Konditionen kann jedes Geschäft bei Ihrer Million helfen.

Achtung! Schmutzige Fenster!

Glauben Sie, daß schmutzige Fenster Ihnen helfen können, reich zu
werden? Mir hat es geholfen. Ich meine natürlich nicht
durchschnittlich verschmutzte Gartenfenster. Ich spreche von wirklich
verdreckten, zerbrochenen, oder angeknacksten Fenstern. Meist
findet man sie zusammen mit Unkraut, abblätternder Farbe, Zeichen
von Vandalismus, Graffiti oder einem verrosteten Wagen in der
Einfahrt – kurz gesagt, ich spreche von verlassenen Häusern.

Der Besitzer eines solchen Gebäudes könnte in einem Pflegeheim
sein, in der Fremdenlegion oder tot. Eventuelle Erben leben oft
Tausende Kilometer entfernt, und wären froh über ein Angebot für
eine Immobilie, von der sie oft nicht einmal wissen, daß sie sie
besitzen. In einem Fall fand ich heraus, daß die Erben, die weit
verstreut lebten, alle verkaufen wollten. Einer der Erben, Vladimir
Dzerwinkobitch, der in Polen lebte, beantwortete aber weder meine
Briefe, noch meine Telegramme oder Telefonanrufe. Ich überlegte,
daß ich, im Besitz von drei Viertel des Hauses, wohl einen Weg finden
würde, das restliche Viertel zu bekomen. Ich bezahlte 500$ an jeden
der drei Erben. Ich ging zu einem Anwalt. Es gab tatsächlich mehrere
Möglichkeiten. Ich konnte sieben Jahre warten, nach denen Vladimirs
Anspruch erloschen wäre. Das war mir zu riskant. Der vierte Erbe
hätte nach sechs Jahren auftauchen können. Außerdem wäre ich
sieben Jahre lang gebunden gewesen. Eine zweite Möglichkeit war
eine sofortige legale Aktion gegen den Polen.

Das bedeutete unter anderem die Veröffentlichung einer Notiz im
“Law Bulletin” (das Haus steht in Großbritannien), die besagte, daß
Vladimirs Viertel des Hauses an einem bestimmten Tag, auf mein
Verlangen als sein Mieter hin, zum öffentlichen Verkauf kommen
würde. Das Gesetz hat immer Mittel für Partner, die nicht miteinander
auskommen. Die Immobilie wurde dann auch zur gegebenen Zeit zum
Verkauf gebracht. Da mir drei Viertel des Hauses gehörten, mußte ich
nur Bargeld für ein Viertel meines Gebotes aufbringen. Ich war der
einzige Bieter und bekam den Zuschlag. Mein Gebot war 10$.

Der polnische Erbe, der gute, alte Vladimir, erhält, sollte er jemals
auftauchen, 2,5$, die für ihn aufbewahrt werden.

Wären Sie bei der Auktion gewesen, hätten Sie mich auf 20.000$
hochtreiben können, die ich bereit war, zu bieten. 20.000$ wären
auch kein schlechter Preis gewesen, denn drei Jahre später verkaufte
ich für 115.000$. Und meine Kosten? 1.500$ für die Erben, 2,5$ für
Vladimir, 375$ Abgaben, viele Telefonate und Nachforschungen. Was
war mein Profit? 112.000$. Und all das, weil ich schmutzige Fenster
zu schätzen weiß.

“Denken Sie kreativ!”

Immobilien von Steuerschuldnern

Eine Immobilie, um die sich keiner kümmert, ist oft eine ungeliebte
Immobilie. Was andere wegwerfen, kann Sie reich machen. Wenn
sich jemand nicht um seinen Besitz kümmert, kümmert er sich
vielleicht auch nicht um seine Finanzen. Es gibt einen einfacheren
Weg, finanziell vernachlässigte und ungeliebte Immobilien zu finden,
als nach schmutzigen Fenstern zu suchen. Wie ich in einem
vorherigen Kapitel erwähnt habe, sollten Sie immer die Anschlagtafel
bei Gericht nach Notizen über verfallene Hypotheken oder
Zwangsverkäufe durchlesen. So eine Notiz wird veröffentlicht, wenn
ein Besitzer seine Hypothekarzahlungen nicht mehr leistet.

Wer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann, ist ein
potentieller Verkäufer. Aber nehmen Sie an, es handelt sich um eine
Immobilie, die frei von Hypotheken und Belastungen ist. Wie kann
man feststellen, wenn ein solcher Eigentümer in finanziellen
Schwierigkeiten ist? In den meisten Ländern bekommt man beim
Finanzamt Informationen darüber, wer mit seinen Zahlungen im
Rückstand ist. Schreiben Sie den Besitzern einen freundlichen Brief,
in dem Sie darauf hinweisen, daß Zahlungen an das Finanzamt
überfällig sind und daß Sie ein durchaus attraktives Angebot für die
Immobilie machen würden. Ich habe gefunden, daß in etwa 25% der
Empfänger eines Briefes positiv antworten. Wenn der Markt langsam
ist, habe ich auf diese Art häufig gute Deals gemacht. Wenn Sie
diejenigen Besitzer, die auf Ihren Brief nicht geantwortet haben,
anrufen, kristallisieren sich meist noch ein paar
Geschäftsmöglichkeiten heraus.

Während Sie sich damit beschäftigen, Steuerschuldner aufzusuchen,
würde ich Ihnen vorschlagen, daß Sie sich ein Liste der Besitzer
zulegen, die im Ausland leben. Häufig sind diese besonders willig zu
verkaufen, weil sie dann ihr Geld in ihrem Land anlegen können.

Persönliche Kontakte

Das Wichtigste im Geschäftsleben sind persönliche Kontakte. Sie sind
so wichtig, daß sie eine zweite Erwähnung verdienen. In meiner
Nachbarschaft lebt ein Mann, der als Bürstenverteter arbeitet. In
diesem Beruf verdient er etwa 10.000$ im Jahr. Eine weitere halbe
Million macht er in Immobilien. Er kennt alle älteren Herrschaften, die
ins Altersheim gehen werden. Er ist per “Du” mit allen schwangeren
Frauen, die ihren Ehemann bestürmen, in ein größeres Haus zu
ziehen. Er erfährt von Arbeitsplatzwechseln, Geburten, Heiraten,
Todesfällen, Scheidungen und allen anderen Faktoren, die Menschen
dazu bringen, ihre Lebensumstände zu ändern.

Sein Bürstenverkäuferjob ist eine halbe Million Dollar wert, weil er ihn mit
allen Menschen der Gegend in Kontakt bringt.

Vielleicht wollen Sie keine Vitaminpillen, Versicherungen oder AVONKosmetik
an der Tür verkaufen, aber Sie sollten zumindest darüber
nachdenken. Auf irgendeine Art müssen Sie Kontakte knüpfen.

Eine andere Alternative ist ein politischer Job. Sie könnten auch
Schätzungen für lokale Geldgeber durchführen oder sogar selbst als
Immobilienmakler arbeiten. Auf alle Fälle sollten Sie den wichtigsten
Klubs der Gegend beitreten. So viele Menschen wie möglich sollten
darauf aufmerksam gemacht werden, daß Sie Interesse daran haben,
privat zu kaufen, bevor Makler oder Inserate damit befaßt sind. Ein
guter Tip sollte Ihnen eine Flasche Champagner wert sein. Bieten Sie
Ihren Freunden 100$ für jeden Tip, der zu einem Geschäftsabschluß
führt.

Zaubern Sie ein Lächeln in ihre Gesichter

Immobilienmakler müssen oft erfahren, daß ein Eigentümer verkaufen
will, sich aber weigert, einen offiziellen Vertrag zu unterzeichnen. Der
Besitzer erklärt dem Agenten: “Wenn Sie einen Interessenten haben,
werde ich verkaufen, aber eigentlich möchte ich nicht so viel
Aufhebens davon machen.” Der Agent ist in einer schwierigen Lage.

Wenn er ohne formellen Auftrag einen Käufer vermittelt, wie soll er
seinen Anspruch auf die Kommission beweisen? (Der Käufer bezahlt
traditionell 6% des Verkaufspreises an den Makler.) Mit solchen
Verkäufern hat es schon so oft Probleme gegeben, daß die Makler
normalerweise keinen Klienten über den potentiellen Deal
informieren. Auf jede Immobilie, die Sie auf einer Liste finden,
existieren 10-15 von der oben genannten Sorte.

Wie können Sie nun von diesem Wissen profitieren? Das ist einfach.
Jeder Makler, zu dem Sie ein gutes Verhältnis haben, sollte von Ihnen
folgendes Angebot erhalten: “Wenn Du einen Tip für mich hast, der zu
einem Abschluß führt, gehören 300$ Dir. Es ist mir gleichgültig, ob Du
einen offiziellen Auftrag hast, oder nicht. Sobald ich die Immobilie
weiterverkaufe, erhältst Du einen weiteren Bonus, oder ich verkaufe
direkt über Dich.” Erwerben Sie sich den Ruf, daß Sie nie versuchen,
einen Makler um die Früchte seiner Arbeit zu bringen. Zaubern Sie
ein Lächeln ins Gesicht dieser hart arbeitenden Damen und Herren,
und Sie werden von ihrer Seite mehr Informationen erhalten, als Sie
verwerten können.

Zeigen Sie sich vertrauenswürdig, dann wird Ihnen das, was mir
passiert ist, auch passieren.

Amos, ein Agent, weckte mich um sechs Uhr morgens mit einem
Anruf. In verschwörerischem Ton flüsterte er ins Telefon: “Ich habe
einen heißen Tip für Dich.”

“Was hast Du?” murmelte ich im Halbschlaf.

“Ich will 4.000$, wenn Du kaufst.”

“Ich biete immer 300$ für heiße Tips.”

“Dieser Tip ist wirklich heiß. Nimm an, oder laß es bleiben!”

“OK.”, sagte ich. “Ich nehme an, aber ich stelle zwei Bedingungen.

1) Ich habe von dem Deal nicht vorher gewußt,
2) Ich zahle die 4.000$ nur, wenn ich wirklich kaufe.”

“In Ordnung”, sagte Amos. “Ich hole dich in einer halben Stunde ab.”

Amos brachte mich zu einer Villa, die ich kannte. Sie stand schon seit
Jahren für 120.000$ zum Verkauf. Der Preis war stark überhöht.

“Worum geht es?”, fragte ich.

“Die Hypothek wurde fällig gestellt. Du kannst das Haus um 10 Uhr für
30.000$ von der Bank of America kaufen. Ich will 4.000$ bei
Abschluß. Die öffentliche Versteigerung ist für heute angesetzt, aber
die Zeitungen haben Zeitpunkt und Ort falsch angegeben. Du wirst
der einzige Bieter sein.”

Ich konnte es kaum glauben, aber bis dahin konnte ich mich auf ihn
verlassen, daher ging ich mit Amos zur Bank of America. Ich holte
zwei Verrechnungsschecks, einen über 30.000$, den zweiten über
4.000$. Amos stellte mich dem zuständigen Bankangestellten vor.

Ich machte das einzige Gebot in Höhe von 30.000$ und übergab den
Scheck. Um 10.02 Uhr erhielt ich ein Zertifikat, das die Villa als mein
Eigentum auswies. Sie war mindestens 90.000$ wert. Auf dem
Heimweg gab ich Amos seinen Scheck.

Am selben Tag bot ich die Villa einigen meiner Freunde für 64.000$ in
bar an. Eine Woche später verkaufte ich. Mein Profit waren 30.000$.

Ich gab Amos weitere 100$.

Amos lächelte.

Ich lächelte.

Ich machte 30.000$ in einer Woche, und das, weil ich den Markt
kannte, gute Kontakte habe, und weil ich den Ruf habe, Lächeln und
Sonnenschein um mich zu verbreiten. Jetzt sind Sie an der Reihe!

Ich möchte Ihnen die Geschichte eines Hauses erzählen. “Villa
Bayview” war ein großartiges Anwesen mit Blick auf Bucht und
Skyline von Singapur. Es war auch das erste Geschäft, das ich im
Ausland abschloß, und war daher für mich der Beweis, daß meine
Methoden überall funktionieren. Die Immobilie war zu dem Zeitpunkt
etwa 150.000$ wert, und überstieg meine damaligen Verhältnisse bei
weitem. Die Holz- und Glaskonstruktion war wunderschön. Außer
einem Anstrich in pink, den ich in braun geändert hätte, war alles in
Ordnung.

Nachdem ich die Besichtigung meiner 100 Häuser abgeschlossen
hatte, stand das Haus noch immer zum Verkauf, und zwar zu einem
reduzierten Preis von 125.000$. Man sagte mir, daß es schon seit
einem Jahr leerstand. Ich roch ein Problem. Als ich bei den Nachbarn
nachfragte, hörte ich diese Geschichte: Ein Jahr vorher, gerade
nachdem sie eingezogen war, wurde einem jungen, hübschen
Mädchen in der Villa die Kehle durchgeschnitten, angeblich von
einem Mafia-Boß, der sie in den Armen eines anderen Mannes
erwischt hatte. Dieser andere Mann war in der Küche aufgehängt
worden. Die Erben des Mädchens waren informiert worden, daß sie
die Villa jetzt besaßen, wollten aber mit der Situation nichts zu tun
haben, und beauftragten einen Anwalt mit dem Verkauf des
Anwesens. Dieser übergab die Angelegenheit einem Makler
(Verkaufspreis 150.000$). Von Zeit zu Zeit kamen Angebote,
hauptsächlich von Leuten, die neu in der Gegend waren. Sobald sie
aber die schaurige Geschichte hörten, zogen sie ihr Angebot zurück,
für die Menschen hatte das Haus schlechtes “Karma”. Als ich sechs
Monate später zurückkam, hatten die Nachbarn die Geschichte weiter
ausgeschmückt. Das Mädchen sei eine Bauchtänzerin gewesen, die
in Vollmondnächten auf dem Rasen vor dem Haus Striptease getanzt
hätte. Angeblich war der Geist des ermordeten Mädchens in
Vollmondnächten beim Striptease gesehen worden, so die Nachbarn.
Die Geschichte machte die Runde und kam sogar in die Zeitungen.
Niemand in der Stadt wollte ein verfluchtes Geisterhaus kaufen.

Meine Reaktion war etwas anders. Ein Geisterhaus mit einer
Mitternachtseinlage diesen Kalibers, das war doch etwas! Die Villa
wurde allgemein von den ansässigen Maklern als unverkäuflich
angesehen. Ich fragte nach und forderte einen Bericht über die
Eigentumsverhältnisse an, der zeigt, ob die Immobilie irgendwelche
Belastungen trägt. Ich erfuhr, daß ein privates Darlehen über 75.000$
die Immobilie belastete, und daß seit einigen Monaten keine
Zahlungen mehr eingegangen waren. Würde die Hypothek für
verfallen erklärt, könnten die eigentlichen Besitzer das Anwesen für
75.000$ zurückerhalten, also für die Hälfte des tatsächlichen Wertes.

Die Inhaberin der Hypothek war eine Witwe, die etwa 300 Kilometer
entfernt in Malaysia lebte.

Ich fuhr zu ihr. Was ich hörte, hätte andere Menschen vielleicht
erschreckt, ich aber sah eine große Möglichkeit. Sie sagte, sie würde
die Villa unter keinen Umständen zurücknehmen, auch wenn sie das
Recht dazu hätte. Wenn bei einer Verfallserklärung niemand die noch
ausstehende Darlehenssumme bietet, geht die Immobilie an den
Darlehensgeber. Wenn der Darlehensgeber die Immobilie nicht will,
erhält der erste beste, der irgendein Gebot macht, und sei es nur 1$,
den Zuschlag.

Ich fragte sie, warum sie die Villa nicht übernahm, und für 1.000$
monatlich vermietete. Sie begann, hysterisch zu weinen. Als sie ihre
Fassung einigermaßen wiedererlangt hatte, erzählte sie mir
folgendes:

“Mein Mann hat vor vier Jahren im Badezimmer dieses Hauses
Selbstmord begangen. Zwei Wochen, nachdem wir eingezogen
waren, schoß er sich in den Mund. Es war ein schrecklicher Anblick.

Das Haus stand lange Zeit leer. Was passiert ist, zwei Wochen
nachdem Mr. Moravia und seine Frau die Villa gekauft hatten, wissen
Sie. Ich werde nie wieder auch nur einen Fuß in die Nähe dieses
Hauses setzen.”

Ich schluckte. Aber dann dachte ich: “Was soll’s!” Ich bot der Dame
an, die Hypothek und die fälligen Steuern in Monatsraten von 600$
abzutragen. Sie war einverstanden, daß ich die ausständigen 75.000$
bot, sie würde dafür die Laufzeit des Darlehens um fünf Jahre
verlängern. Wenn keine weiteren Bieter auftauchten, hätte ich ein
Geschäft ohne Eigenkapitaleinsatz gemacht.

Ich wollte aber mehr Sicherheit, daher rief ich die Erben des
Mädchens in Übersee an. Sie waren über die Tatsache in Kenntnis
gesetzt worden, daß sie die Villa nicht einfach erben würden. Ich bot
ihnen 300$ dafür, daß sie zu dem Verkauf nicht erscheinen würden.

Sie nahmen sofort an, denn 300$ waren mehr, als sie zu bekommen
erwarten hatten. Ich aber wurde der eingetragene Eigentümer von
Villa Bayview.

Mit Erlaubnis der Lady wurde der offizielle Verkauf abgesagt, und ich
zog ein. Ich hatte nie über den “2-Wochen-Fluch” nachgedacht, er
wurde mir erst bewußt, als ich nach Ablauf von 15 Tagen jede Menge
Anrufe von Nachbarn bekam, die alle wissen wollten, wie es mir ging.

Es ging mir gut, und in den zwei Jahren, die ich das Haus bewohnte,
war ich keinen Moment lang unglücklich.

Das Haus hatte eine tolle Aussicht. Ich beobachtete große
Ozeandampfer und Frachtschiffe aus exotischen Ländern beim
Löschen ihrer Ladung. Das Haus selbst bestand aus zwei
Wohnungen. Die kleinere, die im Erdgeschoß liegt, vermietete ich an
einen Junggesellen, der im Weingroßhandel tätig war. Ich erhielt 375$
im Monat, plus 50$ in Wein. Meine Ausgaben für Rückzahlungen und
Steuern betrugen 600$ im Monat.

600$
375$ Miete für die Erdgeschoßwohnung
225$ monatliche Ausgaben

Meine Wohnung war zumindest 600$ Miete wert. Sie bestand aus drei
Schlafzimmern, zwei großen Badezimmern, einer modernen Küche, usw.

Sie war eigentlich fast zu groß für mich, aber ich füllte sie durch
Parties, die ich mindestens dreimal in der Woche gab. Ich strich die
Wohnung neu, vergrößerte das Wohnzimmer, sorgte für Paneelen an
der Decke und nahm eine Mieterin herein. Sie zahlte 275$ monatlich,
die die restlichen Ausgaben leicht deckten, und sie sorgte für Proviant
im Kühlschrank. Außerdem war sie eine nette Gesellschaft. Um die
Beziehung geschäftlich zu halten, erfand ich die Regel: “Schlafe nie
mit einer Mieterin!”, an die ich mich immer gehalten habe. Das
Ergebnis war, daß wir gute Freunde wurden. Wenn sie sich nicht gut
fühlte, eine Schulter zum Ausweinen brauchte, war ich da. Meistens
aber war unsere Beziehung eher formell und korrekt. Alles
funktionierte reibungslos, über ein Jahr lang. Mit einigen ihrer
Freundinnen hatte ich viel Spaß, sie wohnten schließlich nicht bei mir.

Das Ergebnis meines Deals war, daß ich mietfrei wohnte, besten
Wein für mich und meine Freunde, keine Ausgaben für Essen hatte,
da meine Mieterin kochte, und ich hatte beste Gesellschaft. Nicht nur
das, als die Zeit für die Steuererklärung kam, sagte mir mein
Buchhalter, daß ich die Wertminderung steuerlich absetzen könnte.

Nach zwei Jahren verkaufte ich die Immobilie, die mich 75.000$
gekostet hatte, für 275.000$. Verdienst: 200.000$. Einen Teil der
200.000$ verdankte ich der Inflation. Vergessen Sie aber nicht, als ich
das Anwesen kaufte, war es 150.000$ wert, also war ich um 75.000$
reicher, als die Tinte auf dem Kaufvertrag noch nicht einmal trocken
war. Sogar ohne Inflation oder verbessernde Maßnahmen hatte ich
75.000$ verdient, indem ich das Haus von einem verlassenen,
verfluchten Geisterhaus in ein fröhliches Junggesellennest
verwandelte. Dieses Geschäft war ein echter Gewinn.

Sie sind vielleicht der Ansicht, daß meine Verträge die seltsamste Art
Geldverleih sind, von der Sie je gehört haben. Es sieht so aus, als
würden Sie ein Auto zu einem Superpreis kaufen, und dafür noch
50% Zinsen als Geschenk bekommen. Das sieht nicht nur so aus, das
ist so. Diese Verträge ermöglichen es, Diamanten, Autos oder Häuser
zu einem Traumpreis zu kaufen.

Zum Abschluß

Sobald Sie es finanziell geschafft haben, werden Sie ein “besserer”
Mensch sein. Sie können es sich leisten, so großzügig mit Zeit und
Geld umzugehen, wie Sie es vorher nicht konnten. Illegale und
unmoralische Vergnügungen werden zunehmend weniger interessant.

Es gibt sie einfach. Die freie Marktwirtschaft bringt noch immer die
besten Produkte, die besten Menschen und die beste Gesellschaft
hervor.

Ich hoffe, Sie haben meinen Bericht brauchbar und unterhaltsam
gefunden. Lassen Sie mich wissen, was Sie darüber denken. Haben
Sie Vorschläge, wie ich meinen Report für weitere Ausgaben
verbessern kann? Wie auch immer, ich hoffe, mein Report hilft Ihnen
auf Ihrem Weg, wohin er auch führen mag.

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